Der Mensch als Bombe: Psychologie des neuen Terrorismus

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Massenmedien allgemein

Durch den 11. September 2001 sind Namen wie Mohammed Atta und Osama bin Laden weltbekannt geworden. An diesem Tag veränderten Terroristen die Welt.
Warum werden junge Männer zu Attentätern? Was steckt hinter diesem Phänomen? Welche Traumata finden sich in den zerstückelten Biographien dieser Männer? Und wie kann man sie erkennen, behandeln oder sogar heilen?

Wolfgang Schmidbauer untersucht die Motive junger Terroristen, beschreibt an Fallbeispielen den Einfluss der Massenmedien und verdeutlicht, wie Aggressionen entstehen und sich auf brutale Weise entladen. Sein detailreiches Buch zeigt auch, mit welchen Strategien es gelingen kann, die terroristische Gefahr zu senken oder sie gar nicht erst entstehen zu lassenWas ist das Neue am "neuen Terrorismus"? Außer, dass das Ausmaß einzelner Anschläge unvorstellbare Dimensionen angenommen hat, vor allem dies: dass eine immer größere Anzahl von Attentätern in einem bislang kaum vorstellbaren Maße rücksichtslos nicht nur gegen andere ist, sondern vor allem gegen sich selbst. Was geht in Menschen vor, die sich im vollen Bewusstsein zur Bombe machen, um möglichst viele andere Menschen zu töten?

Der Münchner Psychotherapeut und -analytiker Wolfgang Schmidbauer hat sich schon vor Jahrzehnten in Alles oder nichts mit der potenziellen Zerstörungskraft von "Idealen" beschäftigt und mit der Frage, weshalb sich Menschen bedingungslos in den Dienst einer vermeintlich höheren Sache stellen. In Der Mensch als Bombe diagnostiziert er einen "apokalyptischen Narzissmus" als eine der möglichen Ursachen für die Bereitschaft, das eigene Leben zu opfern, um andere zu vernichten.

Jede narzisstische Störung ist letztlich auf eine (fortgesetzte) Kränkung zurückzuführen. "Wo wir den Eindruck haben, ausgenutzt zu werden, mehr zu geben, als wir erhalten, wo unsere Erwartungen enttäuscht und unsere Mühe entwertet werden, treten Irritationen auf, die sich bis zur narzisstischen Wut steigern" können. Gegenwärtig erregen vor allem islamistische Selbstmordattentäter unsere Aufmerksamkeit, die im Jenseits die Macht und den Erfolg zurückerhalten wollen, welche Gott ihnen einst in der Person Mohammeds versprochen und über Jahrhunderte offenbar auch gewährt hatte, nach ihrem Glauben aber als Strafe dafür wieder nahm, dass sie die Ungläubigen tatenlos gewähren ließen.

Diese Ungläubigen gilt es nun zu vernichten, um für die Glaubensbrüder das Diesseits und für sich selbst das Jenseits zu gewinnen. Doch nicht nur bei religiösen Eiferern — im Übrigen auch anderer Glaubensrichtungen — ist der (selbst-)zerstörerische Narzissmus eine weit verbreitete Erscheinung. Schmidbauer zeigt, dass man nicht bei der Analyse des jeweiligen weltanschaulichen Hintergrunds stehen bleiben darf, wenn man verstehen will, wie und weshalb sich Protest radikalisiert und in Gewalt eskaliert. Über die Frage hinaus, was Menschen dazu bringt, sich als Bombe ihrer verlorenen Größe zu versichern, bietet das Buch viele erhellende Einsichten in die Logik der menschlichen Destruktivität. –Andreas ViereckeDurch den 11. September 2001 sind Namen wie Mohammed Atta und Osama bin Laden weltbekannt geworden. An diesem Tag veränderten Terroristen die Welt.
Warum werden junge Männer zu Attentätern? Was steckt hinter diesem Phänomen? Welche Traumata finden sich in den zerstückelten Biographien dieser Männer? Und wie kann man sie erkennen, behandeln oder sogar heilen?

Wolfgang Schmidbauer untersucht die Motive junger Terroristen, beschreibt an Fallbeispielen den Einfluss der Massenmedien und verdeutlicht, wie Aggressionen entstehen und sich auf brutale Weise entladen. Sein detailreiches Buch zeigt auch, mit welchen Strategien es gelingen kann, die terroristische Gefahr zu senken oder sie gar nicht erst entstehen zu lassen


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Autor: Martin Osman Hamann »

Martin Osman Hamann bloggt hier schon seit 2009 und es ist immer noch so aufregend wie am Ersten Tag. Was wahrscheinlich daher rührt weil er bisher nur 1 Artikel oder so veröffentlicht hat :)

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