Der letzte Pilger: Jakobsweg? Kenn‘ ich nicht…

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Wandern allgemein

Einmal noch tief durchatmen – „Jetzt geh‘ ich los!“
Das sind die letzten Worte eines Pilgers. Das waren in der Tat auch meine letzten Worte, bevor ich mich auf meine Reise begab. Die Gründe, sich auf den Weg zu begeben, sind natürlich so vielfältig wie die Abenteuer, die man auf dem Weg erleben wird. Die einen versuchen der Langeweile des Pensionisten-Daseins zu entfliehen, die anderen wünschen sich eine Auszeit aus dem stressigen Berufs- oder Studienalltag. Viele (deutsche) Touristen, die sich als Pilger verkleiden, meinen es unbedingt dem Autor eines hier nicht zu erwähnenden Buches gleichtun zu müssen, um mit ihren Handtüchern nun nicht mehr Strandliegen auf Mallorca, sondern Plätze in den Pilgerherbergen zu besetzen. Dann gibt es aber auch einige echte Pilger, die auf der Suche sind und hoffen, das, was sie suchen, auf dem Weg zu finden. Eine Handvoll soll es auch geben, und dessen bin ich mir sicher, die danach trachten, sich den Strafverfolgungsbehörden zu entziehen, indem sie auf dem Jakobsweg im Getümmel der anonymen Gemeinsamkeit untertauchen – es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.
Ich dagegen wollte einfach eine Runde spazieren gehen. Eigentlich sollte ich bloß den Müll runtertragen – bevor ich mich Schritt für Schritt einem Abenteuer näherte, das mein Leben auf den Kopf stellen sollte. Erst noch im goldenen Käfig eines Studentendaseins für die letzte Prüfung gelernt, drei Monate später schon mit Jakobs-Muschel auf dem Kopf und Pilgerstock in der Hand in einem Autobahnbordell irgendwo mitten in Spanien Unterkunft gefunden. Ja – der Jakobsweg hält wahrlich mehr bereit als bloß Kirchen, (normale) Pilgerherbergen und das heiß ersehnte Ziel in Santiago. Wenn man sich völlig ohne Vorbereitung in dieses Abenteuer stürzt, wird man von schicksalsträchtigen Begebenheiten überrascht, die man niemals mit dem Jakobsweg in Verbindung gebracht hätte. Tauchen Sie ein in die wahren Geschichten, die der Jakobsweg zu bieten hat, abseits von Massenpilgertum und Touristenströmen.
Lassen Sie sich überraschen.
Gehen Sie los.


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Der letzte Pilger: Jakobsweg? Kenn‘ ich nicht…

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  1. willi94willi94 sagt:
    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Schön!, 17. Juni 2016
    Von 
    willi94 – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Der letzte Pilger: Jakobsweg? Kenn‘ ich nicht… (Kindle Edition)
    Wer sich eventuell mit dem Gedanken trägt, sich auch auf einen Pilgerweg zu begeben, wird mit diesem Buch bestimmt zufrieden sein.
    Unterhaltsam und Informativ erzählt der Autor über seine lange, lange Reise von Eisenstadt nach Gibraltar. Aus seinen Fehlern kann man mehr lernen und hat mehr Spaß als an all den super perfekt geplanten und vorbereiteten Pilgerbüchern bzw. Reisen.
    Bravo – mir hat es gefallen!
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  2. FerdiFerdi sagt:
    8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    “Der letzte Pilger” bekommt von mir 5/5 Sternen, weil er mich wirklich überrascht hat, 25. Februar 2016
    Von 
    Ferdi – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Der letzte Pilger: Jakobsweg? Kenn‘ ich nicht… (Taschenbuch)
    Als Jemand, für den sich eine Pilgerreise wie eine andere Form der Selbstgeißelung anhört, wäre ich von selbst nie auf die Idee gekommen, dieses Buch zu lesen. Als es mir jedoch als Geheimtipp empfohlen wurde, begann ich widerwillig zu lesen.

    Unfassbar: nach den ersten paar Seiten war der Widerwillen weg und es offenbarte sich ein spannender, abenteuerlicher oft unfassbarer Erlebnisbericht, frei von befürchteter übertriebener Religiosität.

    Die abwechslungsreichen Erlebnissen des Bernhard Pichler lockert er mit humorvollen Beobachtungen auf. Sein Blick auf das Pilgertum als solches ist es jedoch, der meiner Ansicht nach das Buch wirklich trägt. Ohne falsche Rücksicht auf etwaige Befindlichkeiten (wieso auch? es ist sein Buch!) beschreibt er die Dinge, wie er sie sieht. Das Gefühl, dass manchem “Pilgertouristen” diese Aussagen ganz und gar nicht schmecken würden, versüßt den Lesespaß nur noch mehr.

    Fazit: Jedem, der sich schon mal einer Herausforderung gestellt hat; Jedem, der gegen Widrigkeiten angekämpft hat; Jedem, der tief drinnen vermutet, zu mehr im Stande zu sein; Jedem, der immer schon mal auf seinen Alltag pfeifen und einfach mal “losgehen” wollte … sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
    Gehen Sie los!

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    Kommentar Kommentar (1)

  3. Amazon KundeAmazon Kunde sagt:
    6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Charmante Reiseerzählung, 19. März 2016
    Von 
    Amazon Kunde – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Der letzte Pilger: Jakobsweg? Kenn‘ ich nicht… (Taschenbuch)
    Das Buch ist mir von einem Mariazell-Wallfahrer ans Herz gelegt worden und auch wenn ich den typischen Büchern über das Wandern und Pilgern nicht gerade aufgeschlossen bin, muss ich doch sagen, dass ich dieses Buch von Anfang an mit gespanntem Interesse gelesen habe. Mit der fast mehr als tollpatschigen Herangehensweise des "letzten Pilgers" erlebt er kleine und große Fettnäpfchen wie kleine und große Abenteuer, sodass dieser Jakobsweg tatsächlich einzigartig ist – diesmal darf man der Zusammenfassung glauben, dass man Dinge erfahren kann, die man sonst nie mit dem Jakobsweg in Verbindung gebracht hätte – alles nur weil sich der letzte Pilger absolut nicht vorbereitet hat und am Anfang noch nicht einmal wusste, in welche Richtung er von zu Hause losmarschieren musste…
    Mit viel Charme, Humor und Tiefsinn geschrieben – absolut empfehelnswert!
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