Der erste Tag vom Rest meines Lebens: Roman

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Homosexualität

Cesare Annunziata hat sich immer arrangiert. Mit seinem Job als Buchhalter, seiner eher geduldeten als geliebten Ehefrau, der Distanz zu seinen Kindern. Mit dem Leben eben. Jetzt ist er 77 und hat plötzlich keine Lust mehr, seine Zeit zu verschwenden. Er beschließt, endlich mal etwas Sinnvolles zu tun, aktiv zu werden, wieder in Kontakt zu den Menschen zu treten. Er akzeptiert seinen schwulen Sohn, interessiert sich für die Ehekrise seiner Tochter, führt eine Frau zum Essen aus, deren Dienste er bisher nur gegen Geld in Anspruch nahm. Und er beginnt, sich in das Leben seiner jungen Nachbarin einzumischen. Er lernt vieles: Wie wichtig Liebe und Akzeptanz im Leben sind, wie schön die Welt auch mit Ende siebzig noch sein kann, wie wertvoll Freundschaft und Familie sind. Und dass man nie die anderen retten kann, sondern immer nur sich selbst.


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Der erste Tag vom Rest meines Lebens: Roman

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Autor: Martin Osman Hamann »

Martin Osman Hamann bloggt hier schon seit 2009 und es ist immer noch so aufregend wie am Ersten Tag. Was wahrscheinlich daher rührt weil er bisher nur 1 Artikel oder so veröffentlicht hat :)

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3 Kommentare

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  1. 6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Intelligenter Roman, 18. Oktober 2015
    Von 
    Ayanea – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Der erste Tag vom Rest meines Lebens: Roman (Gebundene Ausgabe)
    Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
    Der erste Tag vom Rest meines Lebens ist ein wirklich hochwertiger, intelligenter Roman, der sich mit den wirklich wichtigen Dingen des Lebens beschäftigt- denn mal im Ernst: warum sollte ein Mann, der sich im letzten Drittel seines Lebens befindet noch um den heißen Brei reden? Cessare ist unser Hauptheld, 77 Jahre alt, allein lebend- hat zwei Kinder. Er würde sich selbst als "Kretin" bezeichnen und als kompletten Versager (zumindest was die Erziehung seiner Kinder betrifft) und ist immer nur am zetern und mürrisch sein.

    Ich muss gestehen: ich mochte Cessare sehr. Er nimmt kein Blatt vor dem Mund- er lebt sein Leben wie es ihm gefällt mit all seinen tragisch-komischen Seiten. Seine Sicht auf die Dinge ist mitunter sehr unangenehm und stößte auch bei mir auf Unverständnis (ich sag nur die Erzählungen, wenn es um seine tote Frau Caterine ging, die er im Verlauf der Ehe verlernt hat zu lieben). Aber gerade diese schonungslose Ehrlichkeit war das markanteste und beste an dem gesamten Roman. Cessare muss sich nicht mehr verstellen. Er ist alt, er nimmt das Leben wie es ist, wohl wissend, dass er jederzeit seinen letzten Schnapper machen kann.

    Unter dem schlechten Verhältnis zu seinen Kindern scheint er doch etwas zu leiden. Seine Tochter Sveva- Anwältin und unglücklich in ihrer Ehe, kommt vom Charakter ehestens nach Cessare und gerade deswegen streiten sich die beiden immer wieder. Sein Sohn Dante, ein Künstler, ist schwul. Er traut sich nicht, es seinem Vater zu sagen, dabei weiß er das schon lange.
    Andere Charaktere sind die Nachbarn von Cessare. Wichtigste Nebenfigur des Weiteren ist Emma. Diese zieht mit ihrem Mann in die gleiche Etage wie Cessare. Emma wird von ihrem Mann geschlagen und Cessare tut das was er eigentlich unbedingt vermeiden wollte: er mischt sich ein- dabei weiß er es doch eigentlich besser.

    Wörtliche Rede gibt es in dem Roman zwar auch, aber die Gedankengänge von Cessare überwiegen bei weitem und vermitteln den Leser seine Sicht und seine Eigenheiten. Mitunter waren richtige Satzperlen- ja ganze Abschnitte dabei. Ich musste sehr oft inne halten und über das nachdenken was da stand. Dieser Roman ist wirklich sehr intelligent und macht einfach Spaß zu leben. Man fühlt sich danach etwas geläutert. Ich bin froh, dass ich zu diesem doch recht ungewöhnlichen Roman gegriffen habe und ein bisschen meiner Zeit Cessare gewidmet habe- es war keine vergeudete. Und auch wenn das Buch doch recht traurig endet, hinterlässt es mich mit einem: Lebensmut und dem Willen darum zu kämpfen jeden Tag aufs neue glücklich zu sein- ich weiß, Cessare hätte das gemocht 🙂

    L E S E E M P F E H L U N G !

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  2. 3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Die Krise am Lebensende: Was bleibt …, 21. Oktober 2015
    Von 
    Robert Hill – Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 500 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Der erste Tag vom Rest meines Lebens: Roman (Gebundene Ausgabe)
    Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
    Es ist kaum zu glauben, dass der Autor – Lorenzo Marone – erst 41 Jahre alt ist. Denn sein "Der erste Tag vom Rest meines Lebens" aus Sicht des 77-jährigen Cesare ist von einer Klugheit, die man eher dem Protagonisten kurz vor dem 80. Lebensjahr zutraut als einem Mann "in den besten Jahren".

    Kernaussage ist: "Es ist nie zu spät". Und jeder Tag, den man verbittert, enttäuscht und frustriert ist, ist ein verlorener Tag. Egal in welchem Alter. Mal lustig, mal traurig. Aber immer aufrichtig beschreibt Marone seinen Cesare. Ein Buch, das sich wie von selbst liest, das glücklich macht ohne sich plump anzubiedern. Das Tiefe hat, ohne schwer zu werden. Niemals oberflächlich. Aber trotzdem leicht, spritzig.

    Fazit: Absolut lesenswert. In jedem Alter.

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  3. 13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ein großartiger Roman, 22. September 2015
    Von 
    MrsAmy – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Der erste Tag vom Rest meines Lebens: Roman (Gebundene Ausgabe)
    Cesare ist 77 Jahre alt und bezeichnet sich selbst als Egoist. Die größten Vorteile die ihm das Rentnerdasein bietet? Er muss zu niemanden mehr nett sein und kann immer den alten Stoffel geben. Das er auch andere Seiten hat, das würde er niemals zugeben. Beispielsweise ist da die Beziehung zu seinem Sohn Dante, der Inhaber einer Kunstgalerie ist. Heimlich ist Cesare mächtig stolz auf Dante, doch zeigen oder gar sagen kann er es ihm nicht. Das würde viel zu sehr seinem Selbstbild widersprechen. Cesare lebt schon sehr lange in einem Mehrfamilienhaus mitten in der Innenstadt von Nepal. Die Wände sind dünn und so hat jeder Nachbar am Leben der anderen teil. Eines Tages zieht eine junge Frau namens Emma mit ihrem Freund ein. Cesare wird bald aufmerksam auf Emma, die schnell durch das Treppenhaus huscht und ungewöhnlich oft blaue Flecke hat. Schnell steht für Cesare fest: die junge Frau wird von ihrem Freund misshandelt. Und plötzlich erwacht in ihm der unbekannte Wunsch, einem anderen Menschen zu helfen. Dieser plötzlich neu entfachte Lebenswille setzt verschiedene Veränderungen in Gang und offenbart mehr und mehr Cesares wahren Charakter.

    „Der erste Tag vom Rest meines Lebens“ ist ein grandioser Roman des italienischen Autors Lorenzo Marone. Schnell wächst einem der alte Stoffel Cesare ans Herz, der im Laufe des Buches von seinem Leben erzählt. Er ist kein einfacherer Charakter, hat viele Frauen gehabt, seine eigene Frau Caterina nicht mehr geliebt und doch nie den Mut gehabt, sie zu verlassen. Doch man merkt auch, Caterina, die vor einigen Jahren an einer Krankheit gestorben ist, fehlt dem alten Mann, der sich nun ab und zu mit der ehemaligen Krankenschwester Rosanna vergnügt. Cesare ist kein Rentner, wie man ihn sich vorstellt. Er ist ein echter Charakter, der noch genauso lebt, wie andere, jüngerer Menschen und er beweist, dass das Alter nicht dazu führt, dass man zwangsläufig ein Tattergreis wird. Cesare reflektiert sein Leben, das geschieht aber kurzweilig und langweilt nie. Manchmal möchte man als Leser verwundert des Kopf über seinen Lebensweg schütteln. Besonders gut gefallen haben mir die zahlreichen tiefen Wahrheiten, die Cesare scheinbar beiläufig in Gedanken durchläuft. Nicht selten hätte ich gerne zum Stift gegriffen, um mir ein paar Zeilen dick zu markieren. Cesare lehrt uns, das Leben zu genießen und den Mut zum Leben zu haben und auch dazu, Entscheidungen zu treffen. Denn nichts ist schlimmer, als ein nicht gelebtes Leben. Die restlichen auftretenden Charakter sind sehr gut und mit der erforderlichen Tiefe ausgearbeitet. Besonderer Bedeutung kommt Cesares Kindern Dante und Sveva zu, die beide sehr verschiedene Existenzen haben und damit auch die Unterschiedlichkeit der Menschen verdeutlichen. „Der erste Tag vom Rest meines Lebens“ ist ein Roman, der gelesen werden will. Er ruft uns auf, zu Leben, Freundschaften zu schließen und unsere Liebe zu zeigen. Und er fordert uns auf, Mut zu haben, um für sich und andere zu kämpfen. Ein großartiges Buch!

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