Debakel des Todes – Die Hölle der Natur

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Fernerkundung

In diesem Buch wurde die Thematik auf den Punkt gebracht. Ein Thema wurde hier bearbeitet, welches für jeden, besonders aber der jungen Generation, in verständlicher Weise dargestellt wurde. Ein gewisses Grundwissen über die Entstehung und Weiterentwicklung der Atomwissenschaft und deren Nutzung für kriegerische Einsätze und der Produktion von Energie durch Kernkraftwerke.
Besonders die Ausführungen über die Zunahme der AKWs weltweit und den damit verbundenen Gefahren für Menschen und Umwelt zeigen mehr als deutlich das bestehende Gefahrenpotenzial auf. Die allgemeine Gleichgültigkeit der Bevölkerung verdeutlicht in dramatischerweise den Kenntnisverlust über die Gefahren, die von Kernkraftenergie und Atomen ausgehen können.
Ob es der erste Abwurf einer Atombombe ist, die zerstörerisch ausgeführten Atomtest ’s oder die gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen von Kernkraftwerken, der Autor zeigt die tickende Uhr auf. Ja, es ist in der Tat fünf vor zwölf. Wer dies bis jetzt noch nicht erkannt hat, wird durch die sehr gut ausgearbeitete Berichterstattung der japanischen Atomkatastrophe, die ausgelöst durch ein Jahrhunderterdbeben, gefolgt von einem alles zerstörenden Tsunami, der die Kernkraftanlagen in Fukoshima zu einem dreifachen Super-GAU führte, bei dem bis jetzt noch kein Ende abzusehen ist, aufgeweckt werden.
Die gesamte Darstellung der Problematik Kernkraft, Erdbeben und Tsunami zeigt die Verwundbarkeit der Technik, aber ebenso der Menschen und unserer Natur. Man kann nur zustimmen, wenn der Autor vor der weiteren Verwendung von Kernkraft warnt und jeder sollte sich dem Bestreben anschließen, dass in Zukunft alles unternommen werden muss, um alternative Energiequellen zu erschließen und ein grünes Denken Fuß zu fassen beginnt, mit dem Ergebnis, dass in Zukunft wirklich nur noch die Sonne für uns scheinen soll. Zusammengefasst muss festgestellt werden, dass dieses Buch aufschlussreiche Information und Grundkenntnisse über AKWs, Erdbeben und Tsunamis vermittelt. In verständlicher Sprache wurde, auch für Laien, ein Thema behandelt, welches uns alle angeht und zum Zukunftsdenken anregt.
Wir sollten unseren Kindern hiervon berichten, sie sollen in eine sichere Welt hereinwachsen, mit Verständnis und Wissen, damit sich Fukoshima nicht mehr wiederholen kann.
Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen.
Katastrophen stehen nicht isoliert für sich, sondern sind Blitzlichter in einem Prozess. Schon lange vor einem natürlichen Extremereignis wird der Verlauf durch Siedlungsmuster oder den Umgang mit Technik bestimmt. Auf jede Katastrophe folgt auch eine lange Nachgeschichte. Der moderne Mensch kann Katastrophen nicht mehr mit Gott ausmachen, sondern wird auf sich selbst zurückgeworfen. Die Katastrophe wird zum Impuls für eine grundlegend neue Denkweise. Naturkatastrophen zwingen eine Gesellschaft aber auch dazu, hart mit sich ins Gericht zu gehen.
Erdbeben, Tsunamis und Atomkraft haben unseren Lebensablauf verändert. Unsere Welt steht an einem Wendepunkt ihres Bestehens. Katastrophen mehren sich. Verluste müssen hingenommen werden und noch ist keine Änderung in Sicht. Die Zeit des Umdenkens hat bereits begonnen. Lange Wege stehen uns noch bevor. Globale Erwärmung, Anstieg der Meeresspiegel, Brandrodung und die unbegreifliche Atomkatastrophe von Japan. Die Menschheit beeinflusst die Umwelt, so massiv, dass immer mehr Forscher ein neues Erdzeitalter, das Anthropozän, ausrufen wollen. Durch die weltweit verbreitete Kernenergie und den damit verbundenen Risiken für die Menschen ist es Zeit, neue Wege der Energiegewinnung zu nutzen, und unsere Welt von den nicht zu kalkulierbaren Risiken zu schützen.
Als dominierendes Raubtier auf unserer Erde sind wir es unseren Kindern schuldig!


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