Das Tier und wir: Einblicke in eine komplexe Freundschaft

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Tierhaltung

Hundegurus, Katzennannys und Pferdeflüsterer – Reportagen über eine sehr deutsche Leidenschaft

Wir Deutschen halten zwölf Millionen Katzen und sieben Millionen Hunde. Die Mehrheit der Halter betrachtet ihr Tier als Familienmitglied – entsprechend komplex gestaltet sich das Zusammenleben. Diese Beziehung ist von Trends geprägt – die sich in der Fütterung, der Erziehung und den bevorzugten Arten zeigen. So nehmen die Deutschen derzeit Abstand von Ziervögeln, weil sie deren Drahtkäfige nicht mehr in ihren Wohnungen sehen wollen. Dafür gibt es einen massiven Run auf Straßenhunde aus Süd- und Osteuropa.

Christina Hucklenbroich ist durch ganz Deutschland gereist und hat die Menschen und Tiere hinter den Trends besucht: Pferdeflüsterer und Hundetrainer, Zoohändler und die ärmsten der Hunde- und Katzenhalter, denen die »Tiertafel« weiterhilft, Wissenschaftler, die untersuchen, warum Schulkinder in Anwesenheit eines Hundes besser rechnen können. In fesselnden Reportagen und bestechend genauen Analysen erkundet die Autorin die unterschiedlichen Facetten der Tierhaltung.


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Das Tier und wir: Einblicke in eine komplexe Freundschaft

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Autor: Martin Osman Hamann »

Martin Osman Hamann bloggt hier schon seit 2009 und es ist immer noch so aufregend wie am Ersten Tag. Was wahrscheinlich daher rührt weil er bisher nur 1 Artikel oder so veröffentlicht hat :)

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Kommentare

3 Reaktionen zu “Das Tier und wir: Einblicke in eine komplexe Freundschaft”

  1. 6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Großes Thema. Informativ und unterhaltend, 14. August 2014
    Von 
    E. H. Radinger, Wolf Magazin (Wetzlar) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 500 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Das Tier und wir: Einblicke in eine komplexe Freundschaft (Gebundene Ausgabe)
    Die Autorin ist durch ganz Deutschland gereist und hat die Menschen und Tiere hinter den tierischen Trends besucht. Als Wissenschaftsredakteurin bei der FAZ gelingt es ihr, in diesem Buch kurzweilige und interessante Reportagen zu den einzelnen Themen zu präsentieren. Uns Hundebesitzern wird einiges bekannt vorkommen. So das Kapitel "Der Guru-Faktor" mit den Schilderungen der "Hundeflüsterer" und ihrer Anhänger, bei dem ich oft ein Schmunzeln nicht unterdrücken konnte. Im Kapitel "Die Chappi-Verschwörung" wird der Kult ums Barfen thematisiert. In einem weiteren bedrückenden und auch berührenden Abschnitt geht es um Armut und Tiertafeln, während andererseits das große Geschäft mit den Tieren beleuchtet wird. Man liest von Menschen, die eher auf ihr eigenes Essen als auf das ihres Hundes verzichten, und schämt sich fremd für die, die den Vierbeiner im Designer-Outfit in der Handtasche spazieren tragen.
    Und natürlich geht es im Buch nicht nur um Hunde, sondern auch um Pferde, Katzen, Vögel und andere deutsche Leidenschaften.
    "Das Tier und wir" kann nur eine Zusammenfassung sein, da die vielen Facetten der Tierhaltung viel zu umfangreich sind, um weiter in die Tiefe zu gehen. Es ist ein informatives Buch mit großem Unterhaltungsfaktor.
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  2. 2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Netter Einblick in die gegenwärtige Tierszene, 5. August 2014
    Von 
    johannes eichstätter – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Das Tier und wir: Einblicke in eine komplexe Freundschaft (Gebundene Ausgabe)
    Das Buch ist sehr leicht geschrieben und vermutlich für jeden Tierliebhaber eine nette Abend- oder Ferienlektüre. Was man nicht erwarten darf, sind tiefgreifende Gedanken über das Verhältnis von Mensch und Tier (den Titel könnte man so verstehen).
    Frau Hucklenbroich berichtet von einigen Interviews mit interessanten Menschen, die alle interessante Einblicke geben können, auch wenn man ihre Meinungen nicht immer teilen muss. So zählen zu ihren Interviewpartner jemand, der sich mit Marktforschung für Heimtiere und Hundefutter beschäftigt, den Gründer von Zoo Zajac, Swanie Simon, die das Barfen in Deutschland populär gemacht hat, Tierärzten, Wissenschaftlern, Hundetrainern…
    Der Schwerpunkt liegt dabei eindeutig auf der marktwirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Seite. Sie nennt sehr viele Statistiken und geht mit der Interpretation sehr professionell und vorsichtig um. Der Nachteil eines stark naturwissenschaftlich orientierten Zuganges besteht natürlich darin, dass man nicht sehr tief in das Thema eindringen kann, weil es oft an guten Studien mangelt. Hier könnten geisteswissenschaftliche oder psychologische Theorien immerhin Ideen für weitere Forschung liefern. Diesen etwas tieferen Einblick hätte ich mir persönlich gewünscht. Für sehr gelungen halte ich allerdings, wie sie ihre Fülle an sachlichen Informationen aus den Gesprächen und zitierten Studien in eine derart gut lesbare Form bringt, so dass der rote Faden nie verloren geht.
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  3. 9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ein Buch über Tiere – aber auch über uns Menschen, 28. Mai 2014
    Von 
    Falk Müller – Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 100 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Das Tier und wir: Einblicke in eine komplexe Freundschaft (Gebundene Ausgabe)
    Im Buch geht es darum, weshalb wir Tiere halten, wie wir das tun, und was Tiere für uns bedeuten. Und somit ist es auch eine Studie über unsere Gesellschaft und sich wandelnde Wertevorstellungen. Im Buch gibt es z.B. interessante Daten, wer welche Tiere hält. So erfährt man etwa, dass Singles gerne Ziervögel halten, dass Kaninchen sehr häufig in Familien mit Kindern leben oder dass sich bei den Hundehaltern Frauen und Männer die Waage halten.

    Im Buch wird aber auch deutlich, wie sich veränderte gesellschaftliche Ansichten auch bei der Haustierhaltung wiederspiegeln. Ein Beispiel sind die Ziervögel, die in den westlichen Industrieländern zunehmend als Haustiere verschwinden. In den USA ging z.B. die Zahl der Haushalte, die Ziervögel halten, in den letzten 20 Jahren um fast 50 % zurück. Der Grund: Die Menschen finden es nicht mehr angemessen, Käfige in der Wohnung zu haben – Gitterstäbe vermitteln negative Emotionen. Und deshalb entspricht Vogelhaltung nicht mehr dem Zeitgeist.

    Fazit: Ein schönes Buch, das dazu einlädt, über unser Verhältnis zu Tieren nachzudenken – und gleichzeitig über uns selbst.

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