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  1. Don Camillo
    ·
    15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Daran scheiden sich die Geister, 8. März 2007
    Von 
    Don Camillo – Alle meine Rezensionen ansehen
    (VINE®-PRODUKTTESTER)
      

    Rezension bezieht sich auf: Das Souvenir des Mörders: der 8. Fall für Inspector Rebus (DIE INSPEKTOR REBUS-ROMANE, Band 8) (Taschenbuch)
    Es ist erfrischend, mal einen völlig unkonventionellen Krimi-Typus präsentiert zu bekommen, der das gewissen "Etwas" hat. Aber ich denke, dass sich an Ian Rankins Figur, John Rebus, die Geister scheiden. Daher sollte man diesen Roman bzw. weitere Werke nicht lesen:

    – wenn man einen klar strukturierten Krimi mit einer ebenso einleuchtenden Auflösung erwartet

    – wenn man eine sympatische Figur a la Hercule Poirot oder Miss Marple mag

    – wenn man eine klare Trennung zwischen Gut (Polizei) und Böse (Verbrecher) möchte

    – man Beweise erwartet, die auf forenischer, forensisch-antropologischer oder ähnlichem beruhen

    Wer also nichts dagegen hat

    – dass im Mittelpunkt die Charakterisierung eines ziemlich kaputten Inspektor steht, der in keinster Weise sympatisch ist und seine Schwächen ihn auch nicht liebenswert machen

    – eine sehr detailreiche Darstellung der Ermittlung zu lesen

    – einen Krimi zu lesen, bei dem sich nicht das Gefühl einstellt, dass der Gerechtigkeit genüge getan wurde

    also der sollte zu diesem Buch greifen.

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  2. Winfried Stanzick
    ·
    115 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Rankin ist der unübertroffene Meister seines Faches, 18. Mai 2005
    Von 
    Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Das Souvenir des Mörders: der 8. Fall für Inspector Rebus (DIE INSPEKTOR REBUS-ROMANE, Band 8) (Taschenbuch)
    Die Romane Ian Rankins um den Detective Inspector John Rebus aus Edinburgh gehören zum Besten, was Krimilektüre überhaupt zu bieten hat, gleich aus welchem Herkunftsland sie auch kommen mag. Erst relativ spät wurde die Rebus-Reihe für den deutschen Markt entdeckt. Zunächst erschienen die Bücher in der zeitlichen Reihenfolge der Erstauflagen in Großbritannien, dann schoben sich die neuesten Bücher in Hardcoverausgaben dazwischen ( zuletzt „Tore der Finsternis").
    Das vorliegende, bislang in Deutschland unveröffentlichte, 600 wirklich starke Seiten umfassende Buch, erschien zuerst 1997 als achter Band der Rebus Reihe. Und es ist sein bisher bester.
    John Rebus, aus disziplinarischen Gründen auf eine kleine Wache auf dem Land versetzt, ermittelt in einem Mordfall. Parallel dazu lässt ihn aber ein Serienmörder nicht in Ruhe, der mit seinen Morden den legendären „Bible John", den es wirklich in Schottland gab, zu imitieren versucht und von der Presse deshalb den Namen „Johnny Bible" erhält.
    Rebus ermittelt parallel, und begibt sich wieder und wieder in Lebensgefahr. Lange Zeit ahnt er nicht, dass Bible John ihm Konkurrenz macht, denn auch er, nach langen Jahren im Ausland wieder nach Schottland zurückgekehrt , versucht seinem Nachahmer auf die Spur zu kommen.
    „Das Souvenir des Mörders" ist ein komplexes Buch, das keine Sekunde langweilig wird, weil die Zusammenhänge für den Leser durchschaubar bleiben. Rankin verliert sich nicht in unwichtigen Details. Er psychologisiert auch nicht, sondern beschreibt. Und das tut er wie ein wahrer Meister.
    Seine Hauptfigur John Rebus muß man mit einem einsamen Wolf vergleichen, der – von was eigentlich getrieben ? – seine eigene Gesundheit missachtend, seinem Täter auf der Spur ist. Hierarchien, Vorschriften etc. interessieren ihn dabei nicht und auch sein Erfolg macht ihn nicht glücklicher.
    Wenn man die ganze Reihe kennt, bangt und hofft man mit ihm , dass er doch endlich einmal die Kurve in seinem Leben nimmt und seine persönlichen Angelegenheiten auf die Reihe bekommt. Doch Rebus ist Rebus, und auch im nächsten Buch wird er sich treu bleiben, wahrscheinlich wieder zu trinken angefangen haben, seine Wohnung verlottern lassen und einen neuen Fall auf die ihm eigene, unverwechselbare Art und Weise lösen.
    Für alle, die seine bisherigen Bücher nicht kennen: es lohnt sich, sie auch in der zeitlichen Reihefolge zu lesen und mit „Verborgene Muster „ anzufangen.
    Ein Buch, das wirklich 5 Punkte verdient hat.
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  3. Gerard B.
    ·
    7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Verlage mir graut vor Euch, 20. November 2007
    Von 
    Gerard B. (Bayern) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Das Souvenir des Mörders: der 8. Fall für Inspector Rebus (DIE INSPEKTOR REBUS-ROMANE, Band 8) (Taschenbuch)
    Es ist unglaublich mit welcher Borniertheit manche Verlage an das Veröffentlichen einer Buch-Reihe herangehen. In völlig konfuser Reihenfolge werden die Bände auf den deutschen Markt geworfen. Wird die Reihe dann ein Erfolg stolpern weitere Veröffentlichungen hinterher die eigentlich bunt gemischt dazwischen hineingehört hätten. Von einer chronologischen Abfolge keine Spur mehr. Der Leser müßte rein theoretisch warten bis der Schriftsteller eine Reihe beendet und sich dann selbst auf die Suche nach der richtigen Abfolge der Bände machen um in den Genuß zu kommen eine fortlaufende Geschichte zu erhalten.
    Im Falle von John Rebus staunt man nicht schlecht wenn plötzlich in einem neu erschienenen Band bereits verstorbene, versetzte oder verknackte Personen wieder auftauchen als wäre nie etwas gewesen. Auch der Hauptakteur, Rebus selbst, verändert Alter, Dienstgrad, jeweiliges zuständiges Revier usw. ganz nach Lust und Laune.
    Aber da ich hier das Buch und dessen Inhalt bewerte und nicht die Unfähigkeit der Verlage, gebe ich trotzdem die Ian Rankin zustehenden 5 Sterne. Über den Inhalt wurde schon lang und breit gesprochen, daher enthalte ich mich einer weiteren Offenbarung von Inhalten die man sich als Leser ja eigentlich selbst erst erlesen möchte. Das erhält unter Umständen die Spannung!
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