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Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit: Dritte, autorisierte letzte Fassung, 1939 (Sachbücher bei Null Papier)

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Ästhetik & Philosophie der Kunst

Der zentrale Text der modernen Kultur- und Medientheorie.
In seinem bekanntesten Aufsatz beschreibt Walter Benjamin die ästhetischen, sozialen und geschichtlichen Prozesse, die mit der technischen Reproduzierbarkeit von Kunstwerken einhergehen. Die Wahrnehmung von Bildern verändert sich laufend, denn die Darstellung von Wirklichkeiten unterliegt den Reproduktionsmöglichkeiten und -prozessen.
Benjamin verfasste diesen Text unter aufreibenden Umständen 1935/36 während seines Exils in Paris. Dieser Aufsatz gehört in den Lesekanon aller an Kunstgeschichte und -theorie Interessierten.
Walter Benjamin nahm sich auf der Flucht vor der Gestapo das Leben.

1. Auflage (Dritte, autorisierte letzte Fassung, 1939)
Null Papier Verlag
www.null-papier.de


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Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit: Dritte, autorisierte letzte Fassung, 1939 (Sachbücher bei Null Papier)

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Autor: Martin Osman Hamann »

Martin Osman Hamann bloggt hier schon seit 2009 und es ist immer noch so aufregend wie am Ersten Tag. Was wahrscheinlich daher rührt weil er bisher nur 1 Artikel oder so veröffentlicht hat :)

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  1. 5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ein Muss für jeden Kunstinteressierten, 28. April 2015
    Von 
    Roman Tripler (Hennef) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
    Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit ist meiner Meinung nach Pflichtlektüre für jeden, der sich ernsthaft mit der Bedeutung von Kunst bzw. Kunstwerken auseinandersetzt. Als Fotograf habe ich eine neue Sichtweise zum Thema Darstellung und Wirkung meiner Fotografie erhalten. Dieses Bewusstsein fließt nun stets in meine Arbeiten ein. Der Philosoph Walter Benjamin vertritt die These, dass modernere Darstellungsmöglichkeiten wie z.B. Druck und z.B. die in den 30er Jahren stramm wachsende Nutzung von Fotografie und Bewegtbild die Wahrnehmung von Bildern verändern und ein Wandel in der Gesellschaft stattfindet, weil die Darstellung der Wirklichkeit sich durch die Reproduktionsmöglichkeit verändert. Ein Phänomen der Reproduzierbarkeit sei der Verlust der Aura einer Abbildung durch diese Prozesse.

    Keine leichte Kost, aber wie eingangs beschrieben ein Muss für jeden Kunstinteressierten.

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  2. 4.0 von 5 Sternen
    Reprokunst und laufende Bilder, 12. November 2016
    Von 
    StevenStone – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
    Der viel zitierte und hochgelobte Aufsatz – etwas über 70 Seiten – ist 1936 in der Zeitschrift für Sozialforschung erschienen. Benjamins literatur- und kunsttheoretische Schriften wie seine soziologisch-kulturwissenschaftlichen und philosophischen Arbeiten hatten zu Lebzeiten wenig Resonanz. Seinen Lebensunterhalt bestritt er teilweise durch Übersetzungen französischer Literatur, etwa Baudelaire und Marcel Proust. Eine akademische Karriere schien unerreichbar. Er promovierte mit Auszeichnung, seine Habilitationsarbeit aber „Ursprung des deutschen Trauerspiels“ wurde abgelehnt. So blieb er freier Schriftsteller. Erst nach dem Krieg in den 70ger und 80ger Jahren ( Benjamin hatte 1940 auf der Flucht in Spanien Selbstmord begangen) geriet der Theoretiker und Philosoph Benjamin durch die engagierte editorische Arbeit seiner früheren Freunde und Kollegen Theodor W. Adorno und Gershom Scholem wieder ins Bewusstsein all derer, denen Interessen an gesellschaftlichen und philosophischen Fragen und eine Sympathie für das Frankfurter Institut für Sozialforschung gemeinsam sind.
    Benjamin betrachtet Veränderungen von Kunst, Kunstwirkung und –rezeption im Fortgang der Geschichte. Dieser Fortgang reicht gedanklich, ohne dass auf historische Details eingegangen wird, von der mythischen oder später religiösen Idolisierung des Kunstwerks, welche es kultisch wahrnimmt bis zum Film, der weder religiös-mythische noch die im 19 Jahrhundert entstandene säkularisierte, ekstatische Verehrung (l’art pour l’art) auf sich zieht, sondern nur noch der zerstreuten, raschen Prüfung und Taxierung der Massen anheimgegeben ist. Auf der Beschreibung dieses Weges und seiner im übrigen vorsichtigen Bewertung, die nicht in schnellen Kulturpessimismus abgleitet, wird Bekanntes und Plausibles aber auch innovativ und perspektivisch überraschend Gedachtes vorgestellt und einige Begriffe geprägt wie Kultwert und Ausstellungswert eines Kunstwerkes oder seine Aura, die es als reproduziertes Werk verliert.
    Anschaulich und gut nachvollziehbar ist sein ausführlicher Vergleich von eigentlich Unvergleichlichem – der herkömmlichen Bühnenaufführung eines Schauspiels mit seiner unmittelbaren Interaktion von Schauspieler und Publikum und den völlig anderen Bedingungen filmischer Produktion, in welcher die Wirkung der Schauspieler und des Schauspiels auf die Zuschauer eine vermittelte ist. Vermittelnd zwischen Schauspieler und Publikum steht ein hochkomplexer Apparat, der Kamera, Kameraführung und Fahrten
    ( Totale oder Close-up), Lichtregie, Ortwechsel sogar von drinnen nach draußen, besonders aber fast beliebig viele Wiederholungen, Schnitte und Montagen erlaubt. Dieses eigengesetzliche Instrumentarium, das mit den bescheidenen Möglichkeiten der Kulissen, Masken und Scheinwerfer des Theaters fast nichts mehr zu tun hat, verändert das Spielen und die Persönlichkeit der Schauspieler ebenso wie Geschmack und Rezeptionsgewohnheiten des Publikums.
    Neben den zahlreichen eigenen Betrachtungen und Analysen werden kunst- und „medientheoretische“ Ausführungen zitiert. Diejenigen Duhamels eher kritisch und distanziert, der den Film hasst und ihn für einen Zeitvertreib für Heloten und Zerstreung für ausgelaugte, elende Kreaturen hält und diejenigen Aldous Huxleys, der sich sehr weitgehende und letztlich aktuelle Gedanken zum Thema der künstlerisch-kreativen und schreibenden Ermächtigung eines jeden oder zumindest sehr vieler durch die Demokratisierung der Kulturtechniken und des Informationszugangs und ihrer Auswirkung auf die Qualität der Produkte macht (lange vor Internet und social media ).

    Zusammenfassend wäre zu sagen: es werden eine ganze Reihe bedeutsamer kunst- und medientheoretischer Fragen formuliert und teilweise beantwortet, die 80 Jahre später sehr viel brisanter geworden sind und von deren Ausprägung sich Benjamin und seine Zeitgenossen keine Vorstellung machen konnten. Umso bemerkenswerter, dass ohne Kenntnis der heutigen Exzesse viel Grundsätzliches und Grundlegendes dazu gesagt worden ist, das auch für die Gegenwart Bedeutung behält. Kritisch könnte man bemerken, dass hie und da Beobachtungen, die richtig sein mögen, doch nicht ganz ohne Gewalt und fragwürdige Metaphorisierung zur Gesetzmäßigkeit geschmiedet werden. Dass seine Liebe zum und Hoffnungen auf den Marxismus vor allen Dingen im Vor- und Nachwort, aber auch im Hauptteil in den zarten Erwartungen an eine Kultur der Massen durchschimmert, soll nur nebenbei erwähnt werden.

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  3. 5.0 von 5 Sternen
    Medientheorie aus Sicht der 1930er, 26. Januar 2016
    Von 
    Andragon (Reinfeld) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
    Ein wirklich nicht leicht zu lesendes Buch. Herr Benjamin schreibt teilweise wie im Rausch, scheinbar unscharf aber doch mit klarem Fokus. Erst nach mehrmaliger Lektüre offenbart sich die komplexe Bedeutung.
    Sehr interessant und durch die kompakte Bindung leicht zu lesen.
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