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  1. anycore
    ·
    2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ich kann mich der Vorgänger-Rezension nicht anschließen…, 9. Mai 2011
    Von 
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    Rezension bezieht sich auf: Das Kaninchenhaus: Roman (Gebundene Ausgabe)
    … weil von vorne rein klar wird, dass es um die Militärdiktatur in Argentinien von 1976-83 geht. Allein an der Tatsache, dass der Roman aus der Perspektive eines Mädchens geschrieben wurde, sollte klar werden, dass es sich dabei NICHT um einen detaillierten geschichtlichen Abriss handelt. Sucht man einen solchen, ist es wohl kein Problem, sich im Internet etc. einen Überblick zu verschaffen…
    FAZIT: ein sehr bewegender, absolut lesenswerter Roman.
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  2. book.seller
    ·
    5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Das Kaninchenhaus, 15. August 2010
    Von 
    book.seller – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Das Kaninchenhaus: Roman (Gebundene Ausgabe)
    Mitte der siebziger Jahre in Argentinien: Eine Militärregierung unterdrückt das Land und terrorisiert die Bürger. Eine bewaffnete Untergrundbewegung, die Montoneros, versuchen mit Flugblättern und Anschlägen die Bevölkerung zu bekehren. Doch nach und nach verschwinden immer mehr Mitglieder der Montoneros und tauchen nicht wieder auf. In dieser Zeit der Angst und Ungewissheit wächst die kleine siebenjährige Laura, Tochter zweier Montoneros, auf.

    Der Roman schildert dabei das Leben aus Sicht der kleine Laura. In kleinen Episoden erzählt sie von sich. Wie sie, z.B. unter einer Decke versteckt zu ihren Großeltern fahren muss, oder wieder einmal neue Papiere bekommt und niemanden ihren wahren Namen verraten darf. Als dies bedrückt sie, auch weil sie keine anderen Kinder zum Spielen hat. Zu groß ist die Gefahr, etwas wichtiges aus zu plaudern.

    Die Angst und Unsicherheit des Mädchens wird zwar beschrieben und Laura Alcoba kann wirklich gut erzählen, doch bekommt man beim Lesen das Gefühl, dass etwas fehlt. Die kleinen Episoden sind ganz gut, doch bleiben sie Episoden. Hier versagt Alcoba. Sie schafft es nicht, alles in einen Gesamtzusammenhang zu bringen. Dafür ist der Roman einfach zu kurz. Alles wirkt irgendwie skizzenhaft, zerstückelt. Auch ist der historische Hintergrund etwas schwer zu verstehen, wenn man sich in der südamerikanischen Geschichte und speziell der argentinischen Geschichte der siebziger Jahre nicht auskennt. Ein kurzer Abriss als Vor- oder Nachwort wäre sicherlich hilfreicher gewesen.

    So wirkt das Buch gut gemeint, aber nicht richtig durchdacht.

    Das Kaninchenhaus: Roman

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