…dann kam der Gott des Windes

Asien

Das bildhübsche Mädchen Weiß-wie-Schnee wächst als jüngstes Kind des Reisbauern Alak in bitterer Armut im Norden Thailands auf. Harte Feldarbeit unter sengender Sonne prägen den Alltag der Familie, dem das musisch begabte Kind mit fantasiereichem Spiel und getanzten Tagträumen trotzt. Der verwehrte Schulbesuch wirft einen Schatten auf sein fröhliches Wesen, der es lebenslang begleitet. Doch es kommt noch schlimmer: der Wasserbüffel stirbt! Eine Katastrophe, denn ohne ihn ist keine Bewirtschaftung der Reisfelder möglich. Nur allzu gerne sehen die Eltern in der halbseiden wirkenden Dame, die ihr Kind im Auftrag einer Madame Li kauft, eine Retterin für die ganze Familie. Der neue Büffel kommt, die Elfjährige geht nach Bangkok. Madame Li mag sie. Das erspart ihr vieles, aber nicht alles!
Ein Leidensweg sklavischer Abhängigkeit beginnt, der ihre Seele tief verwundet und im luxuriösen Ambiente eines reichen Birmanen in Yangon endet. Er hat die inzwischen Dreizehnjährige gekauft, weil sie seiner jung verstorbenen Frau, einer Apsara, ähnlich sieht. Privatlehrer fördern ihre Bildung und formen ihr künstlerisches Talent aus. Denn ein Dämon treibt ihren neuen Herrn an, der nicht nur ihren Körper, sondern auch ihre Seele besitzen will! Doch die Heranwachsende erwacht, emanzipiert sich und begegnet auf der Plattform der Shwedagon-Pagode einem jungen charismatischen Abt. Seine Worte und ein magisches Licht weisen ihr den Weg in ein neues Leben!
Doch wohin führt er?
In erneute Abhängigkeit und innere Einsamkeit? Oder zurück, in die ‚schlechteste aller Welten‘, ins Milieu? Wird der Gott des Windes, ihr unsichtbarer Freund, der ihre Wunden behauchte und sie in den Heilschlaf wiegte, wenn der Seelenschmerz unerträglich wurde, sie weiterhin begleiten?


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