Breschnews Boomtown: Alltag und Mobilisierung in der Stadt der LKWs

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Europäische Städte

Der Bau eines der größten LKW-Werke der Welt – samt dazugehöriger Stadt – in Tatarstan war eines der Prestigeobjekte der Breschnew-Ära. Esther Meier erzählt
von diesem gigantischen Vorhaben – und schreibt damit auch eine facettenreiche Geschichte des sowjetischen Alltags in den 1970er Jahren.
Die neue Stadt Naberežnye C?elny sollte als Prototyp der »sozialistischen Stadt« jenseits des Stalinismus gelten. Der Aufbau wurde ab 1969 mit großem Aufwand
betrieben. Zur Mobilisierung der Bevölkerung wurden die populärsten sowjetischen Künstler aufgeboten. Hunderttausende Menschen aus allen Teilen der Sowjetunion
wanderten zu und lebten unter zunächst abenteuerlichen Bedingungen auf der Dauerbaustelle. Die lebendige Darstellung der Errichtung von Fabrik und
Stadt eröffnet neue Blicke auf die Breschnew-Ära, auf Arbeits- und Konsumwelten, Migration, Stadtentwicklung und Architektur, Eliten und Randgruppen.


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