Bob Dylan

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Unterhaltung & Kultur

Am 13. Oktober 2016 hat Bob Dylan, der im Mai 2016 75 Jahre alt wurde, als erster Musiker den Literaturnobelpreis zugesprochen bekommen und damit seine einzigartige Karriere um eine weitere Besonderheit ergänzt. Leonard Cohen nannte ihn »the Picasso of Song«: Kein anderer Künstler hat die Entwicklung der Rockmusik und der Song-Poesie über die letzten fünf Jahrzehnte so nachhaltig, so ausdauernd und so einfallsreich bestimmt wie er. Heinrich Detering zeichnet das Werk des ›Song and Dance Man‹, der sich immer wieder neu erfunden hat, kenntnisreich und lebendig nach – von den Anfängen des Folksingers über die Elektrifizierung des Rock und die Wiederentdeckung amerikanischer Traditionen bis hin zu den noch einmal ganz neue Wege erschließenden Alben des 21. Jahrhunderts.Eine Literaturliste und eine Diskographie vervollständigen das Standardwerk.

Aktualisierte Auflage Okober 2016.


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Bob Dylan

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Autor: Martin Osman Hamann »

Martin Osman Hamann bloggt hier schon seit 2009 und es ist immer noch so aufregend wie am Ersten Tag. Was wahrscheinlich daher rührt weil er bisher nur 1 Artikel oder so veröffentlicht hat :)

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2 Kommentare

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  1. 13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Noch immer eines der besten Bücher über Bob Dylan, 11. Mai 2016
    Von 
    Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (#1 HALL OF FAME REZENSENT)
      
    (TOP 100 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Bob Dylan (Taschenbuch)
    Als diese Hommage an Bob Dylan 2007 zum ersten Mal erschien, fiel mir der Kauf nicht gerade leicht. Denn was soll schon ein Professor für deutsche und vergleichende Literatur Spannendes über meinen Helden zu berichten haben. Und dann noch in einer Verpackung, die mich an schulischen Zwang, vergessene Hausaufgaben, bedeutungsschwangere Texte und todlangweilige Nachbearbeitungen in irgendwelchen Theateraufführungen erinnerte. Doch zu meiner Überraschung erhielt das gelbe Büchlein von Heinrich Detering einen Ehrenplatz in meiner Bibliothek. Und jetzt, kurz vor dem 75. Geburtstag von Bob Dylan wird es durch die 5. Auflage ersetzt, die auch optisch ganz anders daherkommt.

    Heinrich Deterings Text passt sich in seiner positiven Nüchternheit noch immer den Auftritten von Bob Dylan an und vermeidet allen Firlefanz, der vom Wesentlichen ablenken könnte. Chronologisch macht sich der Autor ans Werk, nimmt Quellen auf, stellt Dylans Texte in den Mittelpunkt, zeigt Höhen und Tiefen eines außergewöhnlichen Lebens auf, seziert mit der Liebe eines berufenen Chirurgen Wendepunkte heraus und will seinen Respekt vor einem großen Werk nie verhehlen.

    Von Haus aus allergisch gegen distanzierendes Bildungsbürgertum hatte ich nie das Gefühl, hier wolle mir ein neunmalkluger Professor eine Lektion erteilen. Gerade wer über Dylan spricht, darf sich das Recht herausnehmen, sich dem Mainstream zu verweigern und seinem eigenen Stil treu zu bleiben. Und da es ohnehin nicht möglich ist, auf 216 Seiten alle Facetten dieses Ausnahmekünstlers zu beleuchten, sein immenses Werk in einem einziges Bild unterzubringen und jedem Leser gerecht zu werden, störten mich einige Auslassungen oder überraschende Gewichtungen nicht. Auch ich gehöre zu den Lesern, die ein beträchtliches Vorwissen mitbringen. Aber mir gefiel es, Altbekanntes in neuen Formulierungen wiederzuentdecken und neue Sichtweisen mit bekannten Geschichten zu verbinden. Bob Dylan hat mich mit seinem Werk auch deshalb ein Leben lang begleitet, weil er genau das mit seiner Musik macht.

    Die fünfte Auflage unterscheidet sich wesentlich von der ersten. Denn Heinrich Detering hat die Ereignisse und musikalischen Veröffentlichungen nach 2007 immer aufgenommen und kommentiert. Daher lautet die beiden letzten Kapitel auch „Stürme und Schatten“ und „Stay with me“. Wer also auch Gescheites und Erhellendes zum Album „Shadows in the Night“ lesen will, wird bei Heinrich Detering ebenfalls fündig. Und weil auch das Bildmaterial aktualisiert wurde, sehen wir auf Seite 189 Bob Dylan bei seiner Grundsatzrede auf der MusiCares-Gala 2015.

    Der nützliche Anhang enthält eine Diskographie, führt die wichtigsten Auszeichnungen auf, stellt aus unzähligen Titel eine, leider nicht kommentierte Bibliographie zusammen und hat nebst einer reduzierten Filmographie auch ein praktisches Personenregister. Mehr zu liefern und alle Lücken füllen zu wollen, macht im Internetzeitalter keinen großen Sinn. Zumal sich auf der offiziellen Homepage von Bob Dylan zahlreiche weiteren Links finden.

    Mein Fazit: Obwohl nicht mehr in Gelb, sondern nun einem ansprechenden Layout erscheinend, ist dieses Reclam-Buch noch immer bezahlbar. Und das ist auch deshalb erfreulich, weil sich Heinrich Deterings biografisches Stück angenehm von anderen Betrachtungen zu Dylans Leben und Werk abhebt. Das ultimative Buch über Dylan gibt es ohnehin nicht. Das von Heinrich Detering gefällt mir in seiner Kargheit und gekonnten Schwebe zwischen Nähe und Distanz nach wie vor.

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  2. 7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Im Zeitraffer durch die Diskographie, 10. Juni 2016
    Von 
    Amazon Kunde – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Bob Dylan (Taschenbuch)
    Ich habe mir dieses Buch gekauft, um mehr über Bob Dylan als Künstler zu erfahren.Ich ging ohne Vorwissen an die Sache ran. Was schnell auffiel: 216 Seiten sind viel zu wenig Platz für Bob Dylan.
    Ich hatte gehofft, mehr über seine Einflüsse, sein Songwriting und seine Art zu lernen. Das Buch arbeitet chronologisch eine Veröffentlichung nach der anderen ab (und es sind ungeheuer viele!) und geht auf einzelne Songs nur knapp ein.

    Was mich gestört hat: Ich hatte nicht den Eindruck Bob Dylan besser zu verstehen. Das Buch ist sehr sachlich und distanziert geschrieben.
    Wer Fakten möchte, der wird hier gut bedient. Ich hätte mir aber mehr Zitate und Anekdoten gewünscht.

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