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3 Kommentare

  1. Dreamchild
    ·
    8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Dieses Buch hat einfach alles!, 15. Juli 2014
    Von 
    Dreamchild (Deutschland) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Auf den Schwingen der Sterneneule (Taschenbuch)
    Inhalt

    In einer kanadischen Nebelnacht begegnet die Deutsche Sarah der Indianerin Little Drum und deren Tochter Elizabeth. Eine schicksalshafte Begegnung, denn Little Drums weiser Rat rettet Sarahs ungeborener Tochter das Leben. Jahrzehnte später erreicht Sarah und ihre Tochter Stella ein Brief: Little Drum ist gestorben und möchte, dass die beiden ihrer Begräbniszeremonie beiwohnen. Im Indianerreservat werden Sarah, Stella und Stellas Sohn Niklas mit der harten Lebensrealität der Ureinwohner konfrontiert.

    Und nicht nur das: Auch eine Umweltzerstörung mit katastrophalen Ausmaßen findet hier statt, beim lukrativen Ölsands. Plötzlich verschwindet der Ehemann von Little Drums Enkelin Lynn. Wusste er zuviel über die dubiosen Machenschaften der Abbaufirma? Und was hat der geheimnisvolle Indianer Luke damit zu tun, zu dem Stella sich so hingezogen fühlt? Die Ereignisse spitzen sich zu und gipfeln in der dramatischen Entführung des kleinen Niklas.

    Kurzmeinung

    Eine Gänsehautbuch – die perfekte Verbindung von Action, Liebe und Mystik vor dem unglaublichen Hintergrund einer Umweltkatastrophe. Mir hat jede Seite beim Lesen den Atem geraubt.

    Moderne Indianer

    Besonders gelungen fand ich, dass Sanna Seven Deers die Lebenswirklichkeit der Indianer nicht verschönert oder verklärt, sondern die schwierige Situation sehr realistisch beschreibt. Sie thematisiert Probleme wie Rassismus und Armut, ohne jedoch einen optimistischen Unterton zu verlieren. Auch die Mystik und Kultur der Indianer wird glaubhaft in die Handlung verwoben und dem Leser so auf subtile und doch lehrreiche Art nähergebracht.

    Umwelt und Geld

    Bei der Beschreibung der katastrophalen Auswirkungen, die der Ölsandaubbau auf die Natur Kanadas hat, nimmt Sanna Seven Deers kein Blatt vor den Mund. Ich war zuerst sprachlos vor Entsetzen, zumal mir eine schnelle Google-recherche bestätigt hat, dass die Autorin keineswegs übertreibt. Diese unfassbare Zerstörung passiert täglich und nahezu unbemerkt.

    Trotzdem hatte ich beim Lesen nie das Gefühl, dass ein belehrender Zeigefinger erhoben wird. Zwar wird sehr deutlich, auf welcher Seite Elizabeth, Lynn und Luke stehen, doch auch die andere Partei kommt zu Wort. Der Konflikt zwischen den Arbeitsplätzen, die für viele Indianer ein Auskommen und Sicherheit und Nahrung für ihre Familien bedeuten, und der Zerstörung ihrer Heimat und ihrer Kultur wird sehr einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben.

    Nicht gut weg kommen die korrupten, geldgierigen Firmenbosse und Politiker, die sich am Ölsandabbau schamlos bereichern wollen und denen dafür jedes Mittel – bis hin zu Mord – recht ist. Noch dazu erfährt der Leser quasi nebenbei etwas über Politik und Gesetze der Indianerreservate Kanadas.

    Filmreife Action

    Beim Lesen dachte ich mir mehrfach: Das würde ich gerne im Kino sehen! Tatsächlich ist die Sprache so bildhaft und realitätsnah, dass ich bei vielen Szenen das Gefühl hatte, sie direkt vor Augen zu haben. Das Buch würde eine großartige Filmvorlage abgeben und hat alles, was ein Hollywood-Blockbuster braucht: Drama, Action und Liebe.
    Warner Bros. Falls Ihr das hier lest: Sichert Euch die Rechte!!!

    Fazit

    Ich kann Fans von actionreichen Büchern mit kritischem Hintergrund nur empfehlen: Holt Euch dieses Buch. Es war mein erster Roman von dieser Autorin, aber es wird ganz sicher nicht der letzte gewesen sein. Ein Bonus war die Indianerthematik, die mich persönlich sehr interessiert.

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  2. Gudrun´s Meinung
    ·
    5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    super lesenswert, da ich viele Denkanstöße erhalten und viel dazugelernt habe und das alles verpackt in Spannung pur, 6. Juli 2014
    Von 
    Gudrun´s Meinung (München, Bayern) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Auf den Schwingen der Sterneneule (Taschenbuch)
    Vorab möchte ich anmerken, dass ich bisher noch kein Buch über indianische Lebensweisen, den Ölsandabbau etc. gelesen habe und erst durch Sanna Seven Deers Buch "Auf den Schwingen der Sterneneule" auf diese Missstände gestoßen wurde und dadurch viel Neues gelernt und erfahren habe.

    Das Cover und die Illustration (die von David Seven Deers stammt) hätte nicht treffender und schöner sein können.

    Hierzu hat Sanna Seven Deers die kanadische Landschaft so brillant und bildhaft erläutert, dass ich mich direkt dorthin versetzt fühlte.

    War von vielen Sprüchen und Aussagen total fasziniert und würde diese am Liebsten alle hier zitieren, aber das ginge dann doch zu weit, denn ich will ja nicht das Buch abschreiben, sondern meine eigene Meinung wiedergeben ; D.

    Aber ein Spruch aus dem Buch, der des Öfteren erwähnt wird, sei mir erlaubt, denn ich finde, dass damit der Inhalt und der Sinn desselbigen super erklärt sind:
    "Nichts geschieht umsonst auf dieser Welt."

    Die Sitten und Gebräuche der indianischen Spiritualität und auch die Informationen rund um den Ölsandabbau sind klasse in die Geschichte rund um die spannungsgeladene Geschichte um Sarah, Stella, Elizabeth, Lynn und nicht zuletzt Luke eingewoben.

    Mein Fazit: super lesenswert, da ich viele Denkanstöße erhalten und viel dazugelernt habe und das alles verpackt in Spannung pur….

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  3. Wagner
    ·
    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ergreifend und wunderschön ?, 12. Juli 2014
    Von 
    Wagner – Alle meine Rezensionen ansehen
    (REAL NAME)
      

    Rezension bezieht sich auf: Auf den Schwingen der Sterneneule (Kindle Edition)
    Auf den Schwingen der Sterneneule – Sanna Seven Deers

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Die Ereignisse einer unheilvollen Nacht und die Begegnung mit der Indianerin Little Drum in den Wäldern Kanadas holen Sarah 30 Jahre später ein: Little Drum ist tot, doch es war ihr letzter Wunsch, dass Sarah und ihre Tochter Stella zu ihrer Beerdigung kommen. Als die beiden Frauen im hohen Norden Kanadas ankommen, überschlagen sich die Ereignisse: Das Land ist vom Ölsandabbau bedroht, und Little Drums Familie gerät in Gefahr. Kurz darauf wird Stellas kleiner Sohn entführt, und es wird klar, dass die Schicksale der beiden Familien unwiderruflich miteinander verwoben sind. Doch wie passt der eigenbrötlerische Indianer Luke ins Bild, der Stella helfen will? Und wird die lang vergessene „Zeremonie der Sterneneule“ helfen, Stellas Sohn zu befreien?

    Mein Leseeindruck:

    Ein wunderbar berührendes Buch, das den Leser in die Kanadischen Wälder entführt und mit einer tiefgehenden Story und verschwiegenen Mißständen im Ölsandabbau eine spannende Story erzählt.

    Mit sehr liebenswerten Protagonisten, die man als Leser sofort ins Herz schließt und einen super schönen Schreibstil fesselt die Autorin den Leser an die Geschichte und entführt bildlich sofort ins weite Kanada.

    Mit Mystik und alten indianischen Traditionen erlebt der Leser, das es auch ein Leben gibt, in dem man sich nicht alles erklären kann, welches jedoch ans Herz geht und in dem Verbindung zu den Urahnen eine große Rolle spielt. Mich haben diese Riten sehr beeindruckt und bewegt.

    Eine Liebesgeschichte rundet den spannenden Teil dann noch ab, ist aber zu keinem Zeitpunkt im Vordergrund und daher absolut passend.

    Mit dem Inhalt des Buches will die Autorin auch auf die Mißstände des Ölsandabbaus hinweisen und damit ein Zeichen setzen.

    Fazit:

    Wieder ein wunderbares Buch aus der Feder von Sanna Seven Deers.
    Mich hat es wieder voll in den Bann gezogen, so das ich es nur ungern aus der Hand legen wollte.
    Der schöne bildliche Schreibstil der Autorin ist mir ja schon aus ihren anderen Büchern bekannt.

    Die Teile mit der Eule waren für mich ganz besonders berührend, da ich erst vor kurzer Zeit eine beeindruckende Begegnung mit einer Eule gemacht habe – und es für mich auch eine Verbindung zu meinem Sternenkind war.

    Daher kann ich dem Buch wieder uneingeschränkt 5 Sterne geben und jedem interessierten Leser nur ans Herz legen. ?

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