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  1. Herr Palomar
    ·
    5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Fesselnd, 27. Januar 2015
    Von 
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    Rezension bezieht sich auf: Auf den Pfaden des Luchses: Von den Ojibwe zu den Cheyenne (Taschenbuch)
    Ein neuer Roman vom Traumfänger-Verlag, der sich auf Bücher zum Thema Indianistik spezialisiert hat. Es darf also erwartet werden, dass historische Ereignisse sorgfältig recherchiert sind. Dieser Roman läuft zu Recht unter historische Romane, den man erfährt etwas von Kultur und Geschichte der Indianer Nordamerikas und ihrem Schicksal.

    Auffällig ist zunächst das schön gezeichnete Cover! Außerdem gibt es am Ende des Buches ein Glossar mit Namen und Begriffen der Ojibwe und der Cheyenne.

    Dieser Roman beschreibt die lebenslange Freundschaft zwischen David und Silas. Sie haben zwar eine unterschiedliche Herkunft, stehen aber immer zueinander. Die Charaktere der Figuren sind es, die durch ihre Sensibilität und innerer Stärke überzeugen und das Buch tragen.

    Als Heranwachsende trennen sich ihre Wege. Für den Leser heißt das, dass sich zwei Handlungsstränge entwickeln.

    Silas, dessen indianischer Name Mino-nokomis lautet, erhält nach dem Initiationsritus, durch das ihn sein Großvater leitete, einen neuen Namen: Bizhiu (= Luchs).
    Sein starkes indianisches Erbe trennt ihn schließlich deutlich von den Siedlern aus St.Peter, die viele Vorurteile haben. Aber da ist noch die Liebe zu Charlotte. Diesem Mittelteil des Buches kann man Romance-Qualitäten nicht absprechen, zumal auch David ein Mädchen trifft.
    Es soll aber auch nicht verschwiegen werden, dass es, der Realität geschuldet, auch einige harte Szenen gibt, z.B. als die von deutschen Einwanderer eingeschleppte Cholera fast die Hälfte des Volkes der Cheyenne sterben lässt.

    Kontinuierlich wird die Handlung vorangetrieben, viel ist erwähnenswert, aber ich will lieber nicht mehr verraten!

    Es ist ein umfangreiches Buch von 600 Seiten und entsprechend komplex, auch weil die Handlung über viele Jahre (1830 bis ca. 1867) angelegt ist.
    Es brauchte eine kleine Einlesephase, um in den Roman reinzufinden, doch später wird es packend und lässt mich als Leser kaum noch los.

    Fazit: Ein ambitionierter Debütroman, der ungekünstelt geschrieben ist und eine bildhafte Sprache mit viel Atmosphäre besitzt.

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  2. Chris Schwalbe
    ·
    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Spannend, ergreifend, brutal realistisch, 5. Februar 2015
    Von 
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    Rezension bezieht sich auf: Auf den Pfaden des Luchses: Von den Ojibwe zu den Cheyenne (Taschenbuch)
    Die bereits erschienenen Rezensionen sagen im Grunde schon alles, und ich kann mich ihnen nur anschließen.

    Wieder einmal hat der Traumfängerverlag uns Indianerfreunden ein hervorragendes Buch einer vielversprechenden Autorin
    beschert. Historische Sachkenntnis in Verbindung mit einer fast schon epischen, ergreifenden Handlung zeigen erneut,
    daß die "glorreiche" Geschichte der USA mit dem Blut der Indianer ( insbesondere von Frauen und Kindern ) geschrieben
    wurde. Wer schon einmal am Sand Creek gewesen ist ( Übrigens ein Ort, an dem sich bis heute landschaftlich nichts verändert hat: ) und um die Ereignisse von damals weiß, den beschleicht schon ein eigentümliches Gefühl.

    Ich kann nur hoffen, daß der Verlag auch in Zukunft so schöne, wenn auch mitunter sehr traurige Geschichten herausbringt

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  3. Katha
    ·
    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ich hoffe auf eine Fortsetzung!, 18. Januar 2015
    Von 
    Katha – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Auf den Pfaden des Luchses: Von den Ojibwe zu den Cheyenne (Taschenbuch)
    Ich habe das Buch erst vor 2 Tagen geschenkt bekommen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

    Die Geschichte um eine großartige Freundschaft berührte mich sehr. Obwohl ich überhaupt keine Ahnung von Indianern und ihrer Geschichte habe, habe ich den Eindruck einen Einblick in die Lebenswelt der Indianer erhalten zu haben, deren Schicksal einen auf furchtbare Art und Weise an aktuelle Ereignisse der Weltgeschichte erinnert. Ein wirklich fesselndes Buch, welches ich nur weiter empfehlen kann.

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