3 Kommentare

  1. [POK] michi04 [MA]
    ·
    36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ich wusste es, und trotzdem wurde es spannend, 20. März 2010
    Von 
    [POK] michi04 [MA] (Sifi) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Assassin’s Creed: Renaissance (Broschiert)
    Zuerst einmal muss ich zugeben, dass ich mit einer riesigen Begeisterung das Spiel gespielt habe. Ich war begeistert von der einzigartigen Atmosphäre, die einen in die damalige Zeit gut hineinversetzt. Die Story in dem Spiel war fesselnd. Einfach klasse.

    Nun aber zum Buch:
    Vom Schreibstil her kann man sich nicht über dieses Buch beklagen. Es lässt sich leicht lesen und es ist größtenteils verständlich beschrieben. Immer wieder sind italienische Wörter mit eingebaut, die man (wenn sie aus dem Kontext nicht erschlossen werden können) hinten im Buch nachschlagen kann.
    Ab und zu werden im Buch ein paar Namen verwechselt (Alberti / Auditore) oder andere kleine Fehler. Aber dies stört beim lesen nur begrenzt.

    Das Buch ist lang (ca. 450 Seiten) und beschreibt das Leben des Ezio Auditore, eines arroganten und reichen jungen Mannes, dessen Leben ihn nicht gerade schont. Zwar kann ich mich mit Ezio so gut wie überhaupt nicht identifizieren, aber dennoch will ich alles wissen, was mit ihm geschah. Er handelt meistens nachvollziehbar, aber nicht immer rücksichts- und liebevoll. Meist etwas überhastet.
    Dennoch: um das Buch in vollen Zügen genießen zu können, sollte die Distanz zwischen Leser und Held überwunden werden, damit man sich komplett in den Held hineinversetzen kann. Ezio erscheint mir leider völlig unsympathisch, sowohl im Spiel als auch in diesem Buch. Im Spiel hat das nicht weiter gestört, denn es ging ja um den Spielspaß. Von dem Buch kann man das leider nicht behaupten. Schade!

    Die Story ist eins zu eins aus dem Videospiel übertragen worden, ab und zu wurden einige Orte verändert oder Missionen aus dem Spiel übersprungen, was auch gut ist (dass es nicht unnötig in die Länge gezogen wird)oder die ein oder andere Sache logisch ergänzt. Das ganze Buch ist spannend geschrieben und auch wenn man das Spiel gespielt hat, möchte man immer weiter lesen, obwohl man weiß, was passieren wird.

    Die Orte sind leider ungenügend beschrieben, sodass es extrem schwer ist, sich ein Bild von dem Ort des Geschehens zu machen. Man erfährt nur selten, wie es wohl damals ausgesehen haben muss.

    FAZIT:
    Insgesamt kann man aber sagen, dass das Buch spannend ist, auch wenn man das Spiel schon gespielt hat. Das Buch ist so gut geschrieben, dass es einfach nicht langweilig werden kann.
    Und wenn man das (klasse) Spiel noch nicht gespielt hat, rate ich auf jeden Fall zum Kauf des Buches!
    Denn die Story ist einfach spannend und mitreißend‘

    Meine Schulnote für das Buch: 1-2 (1,5)

    Falls es irgendwelche Fragen geben sollte oder irgendetwas unklar ist, könnt ihr zu meiner Rezension gerne einen Kommentar abgeben.

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  2. PasiSchok
    ·
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Rache hier, Rache da, 8. Januar 2013
    Von 
    PasiSchok – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Assassin’s Creed: Renaissance (Taschenbuch)
    Wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich 3,5 Sterne gegeben. Doch für mich reicht es nicht für 4 Sterne.
    Vorab – ich habe keines der Spiele gespielt und habe dieses Buch gelesen, weil ich die Spiele schon immer mal spielen wollte. Daher hab ich mich damit begnügt.

    Es geht um den jungen Ezio Auditore da Firenze und seinen Weg der Rache. Dabei wird eine große Zeit überbrückt – von seinem 18ten bis zu seinem 42ten Jahr. Sein Vater und seine beiden Brüder werden im Zuge einer großen Verschwörung hingerichtet. Im groben geht es um einen Kampf zwischen den Tempelrittern und den Assassinen. Letzteren schließt sich auch Ezio an, da sein Vater ebenfalls einer war. Er erlernt jede Menge Fertigkeiten, lernt viele Verbündete kennen und löscht einen Feind nach dem anderen aus. Dabei muss er viel einstecken und vor allem sein Privatleben bleibt oft zurück. Dennoch kämpft er sich weiter und reist von einem Stadtstaat zum anderen und wieder zurück.
    Wie andere geschrieben haben, ist das Buch 1 zu 1 dem Spiel angelehnt. Dies merkt man auch sehr stark. Ezio steht immer wieder vor Aufgaben, die man in Spielen als Quests bestehen muss. Da wären zum Beispiel die einzelnen Seiten des Codex finden, ein Wettrennen gewinnen und und und. Das stört mich persönlich etwas, da ich nicht das Gefühl bekomme, eine richtige Geschichte vor mir zu haben. Es ist mir zu eckig und gestellt, da es auf das Spiel abzielt. Von mir aus hätte das weiterentwickelt werden können.
    Mich stören auch die Zeiträume, die zu’plötzlich vorüber sind. Da trainiert er Monate innerhalb weniger Sätze oder bringt Jahre zwischen zwei Sätzen hinter sich. Das stört sehr, da dann auch plötzlich Personen keine Rolle mehr spielen und nicht mehr erwähnt werden. Dann fragt man sich, wo sind die eigentlich? Vor allem Rosa, mit der er eine Liebschaft/Beziehung (ja was eigentlich?) pflegt und auf einmal ist sie nicht mehr interessant oder wird vergessen.

    Warum ich trotzdem 3 Sterne gegeben habe, ist, weil einmal das Geheimniss um die Assassinen und ihre Waffen sehr interessant sind. Ihr Kampfstile, ihre Kleidung, wie sie im geheimen arbeiten. Klasse! Dann finde ich Ezio als Charakter sehr sympatisch beschrieben und man merkt seinen Zwiespalt zwischen der Bürde, die als Assassine auf ihm lastet und der Pflicht anderen Personen (seine Familie, Cristina…) gegenüber. Auch die Städte sind toll beschrieben. Ich hätte mir vielleicht mehr über die Kleidung zur damaligen Zeit der Bürger erhofft, um ein besseres Bild zu erhalten.
    Natürlich auch die Figur Leonardo da Vincis passt super hinein, mit seinen Ideen und seiner Hilfe. Es hat Spaß gemacht, die Passagen mit ihm zu lesen.

    Ich werde sicher den nächsten Band auch lesen, aber erstmal was warten. Vielleicht werden die anderen Bücher ja besser und bin sehr gespannt!

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  3. Marc Zeller (Media-Mania)
    ·
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Atmosphärischer Game-Roman mit Schwächen, 19. Dezember 2011
    Von 
    Marc Zeller (Media-Mania) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Assassin’s Creed: Renaissance (Taschenbuch)
    Die angenehm verworrene Handlung von "Assassin’s Creed II" wurde von Oliver Bowden, auf dessen Konto auch die anderen Bücher zur Videospielreihe gehen, als Roman umgesetzt. Der Mann ist angeblich ein bekannter Autor, der unter dem Bowden-Pseudonym nun Bücher zu den Ubisoft-Knallern schreibt. Wahr oder ein bisschen dick aufgetragen – am Schreibstil von "Renaissance" lässt sich leicht die Handschrift eines geübten Autors erkennen, der zudem das Spiel sehr gut kennt. Detailliert und wortgewandt spult er die Ereignisse des Spiels herunter, was zugleich Segen und Fluch des Romans ist: Während die Genauigkeit all jenen Game-Enthusiasten zugutekommt, die beim Zocken vielleicht nicht jede Story-Feinheit genau mitbekommen haben, langweilt die exakt vom Spiel vorgegebene Missionsstruktur beim Lesen doch etwas. Man liest Bücher eben nicht im selben Rhythmus, in dem man Spiele an der Konsole spielt – und wo in "Assassin’s Creed II" die Abschnitte sinnvoll gesetzt sind, wirken sie hier gelegentlich gekünstelt und hemmen den Lesefluss. Das lineare Abstottern der Story-Stationen wird kaum durch emotionalen Tiefgang oder markante Textpassagen unterbrochen. Zudem muss Bowden sich vorwerfen lassen, einen ganz entscheidenden Aspekt bei aller Akribie vernachlässigt zu haben: Ein Teil der Faszination der Games waren und sind die spektakulären Klettereinlagen auf Türme und Kirchendächer, über morsch aussehende Dachbalken in schwindelerregender Höhe und an unbezwingbar anmutenden Fassaden venezianischer Palazzi entlang. All dies lässt der Autor im Buch größtenteils außen vor und konzentriert sich stattdessen auf die oben angesprochene Haupthandlung. Gut eingefangen hat Bowden dagegen die Atmosphäre des Spiels, die zum einen die politische Unsicherheit in den unterschiedlichen Herrschaftsgebieten und zum anderen die vielen Ausschweifungen der damaligen Zeit greif- und erlebbar macht.

    Letztlich ist es schwer, "Assassin’s Creed: Renaissance" ganz und gar gut oder schlecht zu finden. Das Buch hat mit Sicherheit seine Berechtigung, vor allem als zusätzliche Quelle für wissbegierige Ezio-Fans, und bleibt doch zugleich in puncto Spannungsaufbau weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Als entspannende Aufwärmlektüre für Ubisofts nächsten Streich, das später in diesem Jahr für PC und Konsolen erscheinende "Assassin’s Creed: Revelations", sei der Roman aber ausdrücklich empfohlen.

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