Aspekte der Tragik in Sophokles' "König Ödipus"

Literatur-Theorie & Interpretationen

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Deutsch – Gattungen, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Tragik und Tragödie. Theorie und Theaterstücke, 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das wahrscheinlich zwischen 436 und 433 v. Chr. uraufgeführte Drama "König Ödipus" des griechischen Dichters Sophokles (497/6 bis 406) wurde seit der "Poetik" des Aristoteles immer wieder als Musterbeispiel der Tragödie behandelt und untersucht. Das Stück über den thebanischen König, der bei der Suche nach dem Mörder seines Vorgängers am Ende selbst als Täter entlarvt wird, wird in der vorliegenden Arbeit hinsichtlich der wesentlichen Aspekte seiner Tragik detailliert untersucht. Im Mittelpunkt der Erörterungen stehen zunächst jene zwei Auffassungen, die die Deutungsgeschichte des "Königs Ödipus" bis ins 20. Jahrhundert hinein beherrschten und von denen die eine die Grundlage der Tragik des Helden in dessen angeblicher moralischer Schuld erblickte, während die andere ihn für ein Opfer des blinden Schicksals hielt. Es zeigt sich dabei, dass beide Deutungsmuster dem Stück nicht gerecht werden. Daher geht der dritte Teil auf Aspekte der Tragik im "König Ödipus" jenseits von Schuld und Schicksal ein. Auf diese Weise orientiert er sich an den modernen Ergebnissen der Sophokles-Forschung. Allerdings werden im Verlauf der Arbeit auch die aus Aristoteles' Werk über die "Poetik" bekannten wichtigen tragödientheoretischen Begriffe wie "hamartia", "eleos", "phobos", "katharsis" und "anagnorisis" eingeführt und hinsichtlich ihrer Bedeutung im "König Ödipus" erläutert.


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