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Anatol-Zyklus

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Klassiker

Arthur Schnitzlers "Anatol", konzipiert als Einakter-Zyklus, dessen Entstehung sich über mehr als 8 Jahre hinzog, spielt in der Wiener Welt um 1900. Im Mittelpunkt steht hier eine der bekanntesten Figuren Schnitzlers, jener feinsinnige, elegante und vom Leben leicht enttäuschte Weltmann Anatol.

Regie: Theodor Steiner, Karlheinz Schilling. Der Hessische Rundfunk sendete 1951 erstmals folgende Teile des gesamten Zyklus:

  • 1: Abschiedsouper,
  • 2: Weihnachtseinkäufe,
  • 3: Die Frage an das Schicksal.

In einer dieser hier wiedergegebenen Szenen finden wir Anatol unter anderem auf den menschenwimmelnden Straßen der Stadt kurz vor Weihnachten in einem Gespräch mit einer Dame der Gesellschaft. Vordergründig dreht es sich um Einkäufe für das Fest und doch gleichzeitig auch immer um das Hauptthema Schnitzlers: Die Liebe. Allein in dieser Szene wird der ganze Zauber von Schnitzlers Dialogkunst eingefangen.


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Anatol-Zyklus

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Autor: Martin Osman Hamann »

Martin Osman Hamann bloggt hier schon seit 2009 und es ist immer noch so aufregend wie am Ersten Tag. Was wahrscheinlich daher rührt weil er bisher nur 1 Artikel oder so veröffentlicht hat :)

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2 Kommentare

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  1. 5.0 von 5 Sternen
    Ein sympathischer Antiheld, dem man nicht böse sein kann, 1. November 2012
    Von 
    swan – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Anatol (Kindle Edition)
    Anatol ist ein Frauenheld und total von sich überzeugt.
    Treue oder feste Bindungen sind nicht so sein Ding.
    Wo er flüchtig begehrt, redet er sich ein er hätte wahrhaft geliebt. So kann es passieren, daß ihm eine
    einstige Flamme über den Weg läuft und sich absolut nicht mehr an ihn erinnern kann.
    Da er sich selbst großartig wähnt ist er darüber natürlich fassungslos.
    Trotz seinem miesen Charakter konnte ich ihm beim Lesen nicht böse sein. Er kommt sehr sympathisch daher.
    Selbst noch am Hochzeitsmorgen. Sein Freund und Trauzeuge kommt und muß entdecken, daß Anatol die Nacht
    mit einer anderen Frau verbracht hat, die zudem nicht weiß, daß er am selbigen Morgen zu heiraten gedenkt.
    Ein Theaterstück, keine langatmigen Beschreibungen sondern zu 99 Prozent Dialog.
    Und diese Dialoge sind wirklich amüsant und kurzweilig zu lesen.
    Meiner Meinung nach absolut empfehlenswert.
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  2. 0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Netter Bösewicht, 21. April 2013
    Von 
    Tester – Alle meine Rezensionen ansehen

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Anatol (Kindle Edition)
    Arthur Schnitzler beschreibt in Ausschnitten das Leben eines "Mannes, der die Frauen liebt" (es sei damit an Truffaut erinnert). Man kann, aber muss Anatol nicht als Frauenheld sehen. Die Kapitel sind als Einakter für das Theater gestaltet.

    Das Buch ist amüsant, wenn auch nicht unbedingt spannungsgeladen zu lesen.

    In jedem Fall ist Lesegenuss sicher gestellt.

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