3 Kommentare

  1. Dichtung&Kritik
    ·
    47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    So muss ein Buch aussehen – Alice im schoensten Format, 8. März 2006
    Von 
    Dichtung&Kritik (Mannheim) – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Annotated Alice: The Definitive Edition (Gebundene Ausgabe)
    Das hier ist die schoenste Ausgabe der Alice-Erzaehlungen von Lewis Carroll. Es ist der englische Originaltext beider Erzaehlungen (Alice im Wunderland und Alice hinter den Spiegeln), dazu die Originalzeichnungen von Tenniell. Ausserdem ist das Buch grossformatig mit schoenem starken Einband und einer ebenso herrlichen Huelle. Die Seiten sind fest und leicht glaenzend. Der Text ist so gedruckt, dass die Haelfte der Seite vom Text eingenommen wird und die andere Haelfte der Seite fuer Annotations freigegeben ist, die den Text ergaengzen und teilweise ebenso spannend und interessant sind wie der Text selbst. Gerade fuer uns moderne Menschen, die wir uns Carrolls Zeitalter (dem viktorianischen) vielleicht nicht mehr so vertraut fuehlen, sind diese Anmerkungen (Annotations) Gold wert. Erst jetzt versteht man manche Anspielung oder Subtilitaet. Ich empfand die Anmerkungen als Tuer in eine viel weitere Betrachtungsweise.
    Der schoene Druck, die herrliche Aufmachung, die wunderbare Alice-Geschichte, die Anmerkungen – das alles ist hier vollendet zu einem ansehlichen Buch zusammengearbeitet. Lesenswert.
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  2. callisto
    ·
    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Die Uralice, 10. Mai 2012
    Von 
    callisto (Freiburg) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (TOP 500 REZENSENT)
      

    Rezension bezieht sich auf: Alice’s Adventures Under Ground: A Fascimile: A Facsimile (Gebundene Ausgabe)
    Am 4. July 1862 unternahmen Charles Lutwidge Dodgson (Lewis Carroll) und sein Freund Robinson Duckworth mit den drei Töchtern von Henry Liddell (dem Vizekanzler der Universität von Oxford) eine Paddaltour auf dem Flüsschen Isis. Die drei Mädchen an Bord waren Lorina Charlotte Liddell ("Prima" im einleitenden Gedicht), Alice Pleasance Liddell ("Secunda" im einleitenden Gedicht) und Edith Mary Liddell ("Tertia" im einleitenden Gedicht). Auf dieser Bootstour erzählte Lewis Carroll die Geschichte von Alice im Wunderland ad hoc zum Amüsement der Mädchen. Alice bat ihn daraufhin, die Geschichte für sie aufzuschreiben, was Lewis Carroll dann auch tat. Am 26.11.1864 schenkte er Alice Pleasance Liddell ein handgeschriebenes, teils bunt illustriertes Manuskript mit dem Titel "Alice’s Adventures Under Ground", das viele Jahre später als Faksimile nachgedruckt wurde, nachdem die für die breite Öffentlichkeit überarbeitete Ausgabe ein weltweiter Erfolg geworden war.

    "Alice’s Adventures Under Ground" ist die Uralice, die Carroll für Alice Lidell aufschrieb. Der Autor bat seine echte Alice, ob es für sie OK wäre, wenn er das Buch, das er ihr als Kind schenkte als Faksimile herausbringt, weil viele andere gerne wüssten, wie diese Uralicegeschichte war. Es gibt einige Unterschiede zu der bekannten Version, die später veröffentlicht wurde.
    * Der Hase verliert keinen Fächer sondern ein Biedermeiersträußchen.
    * Statt eines caucus race geht man einfach in ein nahegelegenes Häuschen, um sich zu trocknen.
    * "the top will make you grow taller, and the stalk will make you grow shorter." (Logischer als in der letztendlich veröffentlichten Version mit eine Seite und andere Seite.)
    * Keine verrückte Teeparty, dafür ein Baum mit Tür, der wieder in die Halle vom Anfang führt und diesmal geht Alice durch die Tür mit den Blumen und kommt im Garten der Herzkönigin heraus.
    * "Queen of Hearts," said the rabbit in a whisper, putting its mouth close to her ear, "and Marchioness of Mock Turtles." (Der zweite Ehrentitel fällt später weg.)
    * Man spielt mit einem Straus statt Flamingo Krocket

    Die Handschrift ist sehr gut zu lesen, Carroll schrieb schließlich für ein Kind, das diese Geschichte selber lesen können sollte. Erstaunlicherweise sind Carolls selbstgemalte Bilder richtig gut.
    Einige Jahre später, als Alice Liddell nach dem Tode ihres Ehemannes Reginald Hargreaves in finanzielle Nöte geriet, musste sie die Original Handschrift bei Sotheby’s versteigern lassen. Das Buch ging damals für 15,400 GBP über den Tisch und löste alle finanziellen Probleme von Alice. Eine hochauflösende farbige Präsentation des Buches kann auf der Homepage der British Library betrachtet werden. Das Original, das Carroll seiner Alice schenkte ist heute ein Nationalschatz.

    Insgesamt gefällt mir diese Version sogar besser, als jene, die letztendlich veröffentlicht wurde und zu einem Welterfolg wurde. Sie ist direkter, ursprünglicher, ehrlicher und weniger gekünstelt, allgemein einfach kindgerechter.

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  3. Kohlrabi
    ·
    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    This Collector’s Library series is good, 9. März 2010
    Von 
    Kohlrabi – Alle meine Rezensionen ansehen

    Rezension bezieht sich auf: Alice’s Adventures in Wonderland & Through the Looking-Glass (Collector’s Library) (Gebundene Ausgabe)
    The new film (with Johnny Depp) got me interested in Alice in Wonderland again and I wanted a nice copy of the book. I have a couple of hardbacks from the "Everyman’s Library" series and was not familiar with the "Collector’s Library". Well, the Alice book from Everyman’s Library wasn’t immediately available online so I decided to wait and check out the other series.

    The Collector’s Library books are small! To give you a rough idea of the size: fold a sheet of A4 twice down the middle; as in, the book is about 1/4 of A4. I was sort of taken back by this but in terms of quality, it seems to be just as nice as the Everyman’s Library books. It has gilt edges and a ribbon marker. If you like to have a book in your bag, then this is it. It’s really compact. It’s of course hardback, and cloth-bound with gilt edges. And because it’s so light, you won’t get arm aches from holding it at odd positions, if you’re lying down etc. This is something you can’t do with most of the Everyman’s Library books, as they’re too big, too heavy.

    This book, Alice’s Adventures in Wonderland and Through the Looking-Glass, has black and white pictures in it. (FYI: The Secret Garden (Collector’s library), another children’s book, does not. Hmm, I wonder why?)

    Ok, the pages do seem to be thinner than the Everyman’s Library books – you can see some of the print on the other side of the paper – but it’s not that bad. I haven’t tried reading it yet so I can’t really say but I looked through it in the bookshop and bought it. Doesn’t that say something?

    I like it and think it’s so nice that I am now tempted to carry it around with me.

    Update: I’ve read it. And the pages being slightly thin – that didn’t bother me at all. It’s easy to keep the pages open with one hand because the whole thing is so small and light. You don’t have to worry about creasing the front cover (which makes me want to disown any book) because it’s hardback. I did take off the paper cover whilst reading it because it got in the way. I’ll be getting more in this series.

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