dont be evil- stay poor

Google Anzeigen

Die göttliche Googleabhängigkeit, in der sich alle Webmaster befinden, schreibt vor, dass nicht mit wettbewerbszerstörenden Maßnahmen gearbeitet werden darf, dazu gehören u.a.:

  • Illegales Scraping
  • Facebook hacking
  • Image Highjacking
  • Adsense fraud
  • Linkspam
  • Keyword stuffing
  • Email phishing
  • Bloggers erpressen


Man sollte stattdessen versuchen, sich auf ethnisch vertretbare Aktionen zu konzentrieren, um relativ reich im Internet zu werden. Aber der Problemlöser in mir fragt sich sofort, welche Methoden das sein könnten?

  1. Die nächsten  Lottozahlen versuchen vorhersagen?
  2. Sich bei Google bewerben und dann hochschlafen?
  3. Warten bis man alt ist, weil dann die Ansprüche von selbst  sinken?
  4. David Copperfield bitten, Dir  einen PR10 zu  zaubern?

SEO mal in Frage gestellt

Nein, man soll anständiges SEO machen und gewissenhaft Links auf die eigene Website aufbauen. Während nun der WhiteHat SEO  jahrelang nach Links betten muss, genießt der Blackhat-SEO auf seinen Domains bereits massive Besucherströme-mit Nichtstun . Denn der BlackHatter hat irgendwann  erkannt, dass er durch das rigide Googlediktat mitunter extrem behindert  wird und zum  kleckern statt zum klotzen angehalten würde. Er weiss außerdem, dass es wenig hilfreich ist, den Leuten vorzugaukeln,  guter Content würde von selbst angelinkt werden. Wer soll ihn denn anlinken, wenn ihn niemand besucht hat? Es gibt doch genug Websites dadraußen, die sensationellen Content haben, aber wo der Traffic einfach ausbleibt und sie monatlich 0 Cent erwirtschaften. Und was ist die Ursache des Problems? Ein SEO würde meinen, weil wesentliche Verlinkungen auf die Beiträge fehlen. Ganz sicher? Fehlen Links oder fehlen ganz einfach Besucher?

Links = mehr Besucher?

Wenn eine Redaktion einer großen  Seite einen x-beliebigen Artikel postet, bekommt sie umgehend enormen Traffic, wenn ein kleiner Blog hingegen einen Artikel veröffentlicht, kräht kein Hahn nach. Die große Seite hat in dem kurzen Zeitraum nach der Veröffentlichung  garantiert nicht so viele Links generiert, dass damit  die hohen  Trafficwerte gerechtfertigt sein könnten. Und dem kleinen Webmaster wird jetzt vorgegaukelt, dass er nur mehr Links aufbauen müsste, um ähnlichen  Erfolg zu erzielen. Er will die Ursache bekämpfen verkennt dabei aber fatalerweise , was das eigentliche Symptom ist. Nicht die fehlenden Links stören, sondern der Besuchermangel! Es existiert einfach eine große Ungleichheit  in der Trafficverteilung und das ist mit Links nicht mehr zu erklären . SEO ist, wenn man es kritisch betrachtet, nur  ein Zick-Zack-Laufen. Anstatt direkt das Haupt-Ziel "mehr Traffic" anzupeilen, geht man den Umweg über Links und "Great Content". Wobei es hinzu bei SEO  keine Sicherheit gibt, dass man auch wirklich jemals etwas vom Traffickuchen abbekommen wird.

Linkbuilding bringt doch nix!

Linkbuilding ist ein langwieriges Herumgedokse, außerdem brutal ärgerlich, weil Google immer einen großen Teil der Links nachträglich entwerten wird.  Darüberhinaus gibt es ein unumstrittenes Traffic-Verteilungsproblem im Web und Blackhat kann meiner Meinung nach Abhilfe schaffen und ist ein wichtiges Instrument um Chancengleichheit wieder herzustellen. Spam ist für mich auch eine Art "stiller Protest" gegen alle Googledogmen, der zugleich das aktuelle "Google-System" in Frage stellt, weil die Blackhatters keinen Sinn sehen, ihre  Zeit mit ineffektiven Aktionen  zu verschwenden. Ja, ich sehe Linkaufbau im Vergleich zu Spam so langsam auch als ineffektive Aktion an, da der direkte Weg oftmals erfolgsversprechender erscheint.

GrUsS DoFolLoWBloGgER

sTaY dOfolLOw!


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Autor: Martin Osman Hamann »

Martin Osman Hamann bloggt hier schon seit 2009 und es ist immer noch so aufregend wie am Ersten Tag. Was wahrscheinlich daher rührt weil er bisher nur 1 Artikel oder so veröffentlicht hat :)

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9 Kommentare

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  1. Man muss wohl den Richtigen Mittelweg finden. Und es kommt wohl auch immer auf das Projekt / Webseite an. Ein neuer Artikel beim Spiegel hat sicher mehr Klicks als einer bei einer regionalen Zeitung. Liegt wohl eher daran das a) eh mehr die Spiegelseite von sich aus besuchen und dort über den Artikel "stolpern" und b) das viele sicher den RSS und andere Infowege nutzen um über neue Artikel informiert zu werden.
    Liks denke ich sind nur ein Fundament. Für viele Besucher und auch Stamm-Leser zu bekommen bedarf es etwas mehr.

  2. @D. Schmitz:
    "[…]RSS und andere Infowege nutzen"
    Klar, am Trafficverteilungsproblem im Web sind Feedreaders schuld. Wo kommen die Feedleser denn her?
    "Man muss wohl den Richtigen Mittelweg finden. "
    Es gibt -so wie ich das sehe-nur einen direkten Weg und einen indirekten Weg um Geld zu machen, aber keinen Mittelweg.
    Spämer: Besucher -> Geld
    SEO: Content -> Links -> Besucher -> Geld

  3. Klar müssen die Feed-Reeder auch erst mal aufgebaut werden, aber die wachsen nun mal mit der Zeit. Daher wird es dann bei einigen Seiten auch schneller Besucher auf neue Artikel geben als bei kleineren Seiten.
    Das war nicht als alleinige Begründung gedacht. Nur eine Möglichkeit wo Bescher bei neuen Artikeln auch herkommen. Deine hier z.B. les ich seit dem ersten Besuch damals auch immer im Reeder.
    Mittelweg bezog sich halt auch darauf das man es mit dem "evel" halt nicht übertreiben sollte, könnte ja auch nach hinten losgehen.

  4. Um Traffic zu ziehen hab ich auf bestimmten Seiten (im Privatsegment wie z.B. bauen) mit Blog spamming ernsthaft gute Erfahrung gesammelt. Auf den richtigen Blogs einfach mal das Keyword als Name eingebaut, gibt zwar nen nofollow Link, aber ordentlich traffic.

    Außerdem, was soll der Scheiß? Wenn ich eine gute Seite habe, dann präsentiere ich diese auch. Kommentarspamming geht bei mir erst los bei Kommentaren ala "das ist ja ein toller Beitrag, Mensch das hilft mir jetzt aber…."

    Wenn ich fachlich korrekt zum Thema Wärmepumpen antworte + auch noch nützliche Tipps gebe, dann erlaube ich mir schon das unter meinem Portalpseudonym oder Blogkeyword zu tun.

    Der Blogger an sich ist da auch sehr empfindlich was das Thema angeht. Der Linkgeiz ist eh nervig.

  5. @ben
    Ja da gebe ich dir Recht. Ich schreib je nach Blog auch als Name unseren Geschäftsnamen. Zumal ich dann auch als solches schreibe auf den Seiten. Hier mache ich das nicht, da ich hier privat lese und schreibe. Dennoch nehm ich natürlich auch hier jeden Kommentarlink mit. Denke aber das ich auch keine dummen kurz Kommentare abgebe. * 😳 8) *
    Ich schalte auch bei uns Kommentare frei auf der Geschäftsseite wenn sie Thematisch was bieten. Oder halt von echten bekannten Kunden stammen. Bei solchen Beispielen wie von dir ala "toller Beitrag" nur um nen Link abzustauben landen eh im SPAM ohne mein zutun.
    Schreibt aber einer was sinnvolles zu einem Beitrag dann schalt ich den frei, egal welcher Name da steht. Prüfe allerdings dennoch immer mal kurz die Website.

  6. @Ben:
    "Der Linkgeiz ist eh nervig. "

    Egal in welcher Sprache Du kommentierst, Linkgeiz oder "SEO Greed" wird Dir immer begegnen. In den Staaten ist das teils noch krasser, wenn sich jemand auf deinen BlogPost bezieht, wird oft nur ein Pseudonym (natürlich ohne Link) für deinen Namen verwendet, sodass Du noch nicht mal "Branding-Signale" bekommen kannst.
    Ok, das mache ich manchmal auch, aber dann nur bei Leuten, die ich absolut nicht leiden kann, wie zB. unseren "Bilder SEO". Den nenne ich immer Picassochen, das Wort ordnet Google nie und nimmer korrekt seinem Blog zu. Hahah! 😀

  7. Ich denke man muss ein bischen von allem machen damit eine Seite erstmal ins rollen kommt.

    Mit gutem Content alleine reisst man nichts mehr, da brauch man schon erstmal ein paar Links, ein paar Einträge in Foren, ein bischen Twitter und Facebook und dann… irgendwann, läuft die Seite von selbst durch gute Inhalte.

    Das hat auch mein Test bestätigt in dem ich ein Projekt ohne Seo nach oben bringen wollte. Ich habe nur einen einzigen Link auf meine Seite gesetzt damit Sie überhaupt indexiert wird. Das Ranking ist entsprechend schlecht.

    Auf der Seite sind wirklich feine Inhalte, sinnvoll für die Nutzer aber von alleine kam trotz mittlerweile 1400 Besuchern nur ein einziger Link dazu. Liegt wohl am Thema, das lesen in der Regel nur Leute die nicht in der Lage sind selbst links zu setzen 😀

  8. Content allein nützt tatsächlich überhaupt nichts, dem muss ich als Seo Texter zustimmen 😳

    Allerdings glaube ich nicht daran, dass Spamming eine langfristige Alternative ist. So etwas geht immer nur kurzfristig gut. Ich glaube nur an einen guten Weg – diesen mag man nennen, wie man will: Zick-Zack-Kurs, Mittelweg, die Waage halten, … Jedenfalls sollte Seo, meiner Meinung nach, stets ausgewogen sein … 😉

  9. Ich sehe das Ganze genau wie mein Vorredner.
    Die Mischung macht’s. Von purem WhiteHat halte ich auch nichts. Wer die richtige Mischung im SEO findet der hat gute Chancen bald in den SERPS ganz oben zu stehen 😉

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