BinLayer: Pleite, was nun? 2012 [Gerücht] LOL

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[Pressemitteilung] Der LayerAds-Anbieter BinLayer nähert sich wohl endgültig seinem Ende; denn er fordert jetzt alle partizipierenden Webmaster dazu auf, deren Werbecodes unverzüglich von ihren Internetseiten zu entfernen. Die Krise ob weglaufender Werbepartner, der durch Werbeblocker ausgelöste wenig lukrative Geschäftsbetrieb,  und der ständige Rechtsstreit mit um Auszahlungen geprellte Webmastern hat anscheinend zu massiven Geldsorgen bei der Münchener Firma aus Oberhaching geführt. BinLayer war schon in Vergangenheit sehr oft negativen "Schlagzeilen" zum Opfer gefallen, wo Abzocke, Betrug und eine mögliche Insolvenz der BinLayer GmbH thematisiert wurden. Sollte BinLayer wirklich Pleite sein und seine Türen schließen, haben tausende Webmaster ihre Werbeplätze für umsonst hergegeben!

BinLayer führte vor ca. 1,5 Jahren die sogenannten "Interstitial"-Ads ein, dies war eine noch aggressivere Form der ohnehin schon nicht akzeptierten Layerwerbung , die beinahe so bedrohlich wie der uKash Virus anmutete. Interstitials verdunkelten den Bildschirm des Browsers fast vollständig und präsentieten sich dann als eine Art "Spotlight"-Banner den man erst nach einigen Sekunden Wartezeit wieder schließen konnte.

Layerwerbung hat mit normaler Website-Werbung nichts mehr am Hut-absolut jeder Besucher fühlt sich durch sie belästigt und verliert rasch sein eigentliches Interesse am Inhalt der Seite. Doch die Tatsache, dass sich überhaupt Webmaster an solche dreisten Vermarkter wandten, zeigt nunmehr deutlich, wie schwer es mittlerweile geworden ist,  gescheite Möglichkeiten zur Monetarisierung von Website-Traffic zu finden.

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Autor: Martin Osman Hamann »

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15 thoughts on “BinLayer: Pleite, was nun? 2012 [Gerücht] LOL

  1. nicht nur das diese Layer einem gehörig auf den Sack gegangen, ist es ja auch so das diese eher nur auf Spiele Seiten eingesetzt wurden wo kleine Kinder damit teilweise ins Unheil gestürzt wurden. Das es immer schwieriger mit der Monetarisierung einer Webseite wird zeigt auch das aktuelle Beispiel was Ich gefunden habe – es wird noch viel mehr Pleiten geben!

  2. Hi, war nie mit irgendeiner meiner Seiten bei dem Anbieter aktiv gewesen. LayerAds einzusetzen ist überaus problematisch und meiner Meinung nach in aller Regel kontraproduktiv. In einigen Fällen wundert man sich wirklich, dass einige Webmaster mit durchaus ganz passablen Content diese Werbeformen einsetzten. Auch die eine oder andere Website von bekannten Verlagen setzt auf diese Form von „Besuchernötigung“. Allerdings soweit, mir bekannt, nicht mit BinLayer. PPV-Bannerwerbung kann durchaus Sinn machen, setzt aber einen erheblichen Traffic voraus um überhaupt bei halbwegs fair zahlenden Anbietern aufgenommen zu werden. So gut wie alle PPV-Anbieter im unteren Traffic-Segment insbesondere dann, wenn Sie verstärkt LayerAds anbieten, finde ich etwas zweifelhaft.

  3. Es gibt auch seriöse Layerwerbung, die durchaus unterhaltsam und im Interesse von Besuchern sein kann, nämlich interessante Videos bekannter Unternehmen. Solche Werbung ist mir sogar lieber als aufdringliche Flashwerbung.

  4. Das war für mich absehbar und nur eine Frage der Zeit. Ich hab Binlayer schon vor mehr als 2 Jahren den Rücken gekehrt, als die ersten Auszahlungseskapaden angefangen haben und weil sie Postviewbanner Anbieter verboten haben.

  5. Hi das ja mal interessant da bekommt man gleich noch mehr angst kleine anbieter für werbezwecke zu nutzen. Irgendwie kommt man an google und afiliate doch nicht vorbei. Lieber eine große Firma die sicher Zahlt und nicht droht pleite zu gehen.

  6. Eine Zeit, kurz nachdem die Geschäftsführung gewechselt hatte, sah es so aus, dass BinLayer die Zahlungsverzögerung von 40-50 Arbeitstagen wieder zum Normalmaß aufholt. Aber nun ist wohl endgültig "Schicht". Meine letzten 4 Auszahlungen sind noch offen, aber ich habe zum Glück "halbwegs" rechtzeitig im Sommer das sinkende Schiff verlassen und bin zu Adplans.de gewechselt. Dort gibt es eine zuverlässige 14-tägige Auszahlung, so dass selbst im Falle einer unwahrscheinlichen Pleite, keine großen Verluste entstehen 😉

  7. Ohje ohje, ich weiß dass es richtig tief gehen kann, aber das die Kurve gleich so gegen null geht, hätte ich nun nicht gedacht *grins*

  8. Hm, schade für die ganzen Webmaster. Wer noch auf Geld wartet hat vermutlich Pech gehabt. Aber die Werbung hat auch ganz schön genervt und wir Webmaster sollten uns mal Gedanken um geschicktere Vermarktung unserer Werbeplätze machen.

  9. Verwundert mich ehrlich gesagt gar nicht. Diese Werbeform befindet sich doch schon seit 5 Jahren auf dem sterbenden Ast.

  10. Wie gut, dass ich mich schon lange von dieser Werbeform distanziert habe! Schade für alle, die noch Geld sehen wollten..

  11. Es geht aber jetzt weiter. BinLayer ist wieder da. Allerdings nur mit altem Namen, die Firma wurde aufgekauft. Allerdings gehen die Webmaster von damals wohl leer aus… Quelle: Nachgeschlaut.de

  12. Das kommt davon, wenn man eben nur das Geld vor Augen hat und die Interessen des Internet-Benutzers total außer Acht lässt.

  13. Ein sehr interessanter Artikel. Ich selbst bin auch kein Freund von Layer Werbung. Schließlich möchte man als Webmaster seinen Interessenten informativen Content bieten, der ohne große Hindernisse erreicht werden kann. Diese Layer Ads behindern den Leser aber leider in großem Maße, sodass kein angenehmes Online-Erlebnis mehr stattfindet. Ich greife daher eher auf klassische Werbe-Ads oder Afilliate-Links zurück.

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