19 Kommentare

  1. Frank Lerche
    ·

    Grundsätzlich verstehe ich das Problem sehr gut. Ich mache auch gerne Ausnahmen für kleine feine Blogs oder Seiten mit gutem, nützlichen Content. Manchmal ist gut gemachte Werbung ja auch passend …
    Generell ist das Web jedoch unbenutzbar ohne Adblocker, das merke ich immer erst, wenn ich mal an einer Kiste ohne sitze: Ganzseitige Overlays, Flash, welches meine CPU zum Kochen bringt, Sound (meine Coworrker danken!), der Hintergrund wird gelb, weil DHL wirbt und so weiter. Megabyteweise Traffic – Leute, ich muss den zahlen, gehts noch?
    Werbebetreiber sollten kapieren, dass die Werbung nicht die Hauptsache ist, sie darf sich nicht in den Vordergrund spielen. Genau, wie ich in einer Zeitschrift Anzeigen überblättern oder lesen kann, will ich daa auch im Web haben. Solange sich der Kram aber in den Vordergrund spielt und mir das unmöglich macht, was iach will, muss und werde ich blocken. Im Übrigen blocke ich weitergehend: wer agressiv wirbt, der kommt auf meine persönliche Blacklist und bei dem wird nicht gekauft. Wer mich nervt, statt mit einem guten Produkt meine Aufmerksamkeit zu erregen, wird boykottiert. Je lauter das Geschrei, desto schlechter das Produkt, das ist mein Fazit, Ein Link zum Hersteller in einem Blogbeitrag zu einem neuen Smartphone wird von mir eher beachtet als augenkrebserregendes Riesengedöns, welches mich dran hindert, den Text zu lesen, den ich lesen wollte.
    Just my 2¢, spend them wisely. DoFollow kommt natürlich in die Ausnahmenliste …


  2. ·

    Was meinst du würde passieren, wenn niemand Addblock hätte? Dies würde automatisch dazu führen, dass die Preise pro Click sinken würden -> da mehr Leute auf Werbung klicken.
    Also was passiert wenn nahezu alle Menschen Addblock hätten? -> Die Klickpreise würden steigen.
    Die Verlierer sind maximal die Leute mit der Direktvermarktung. Angebot und Nachfrage reguliert sonst die möglichen Gewinne.
    Ich persönlich halte nix von dem Aussperren der Nutzern, sondern vielmehr vom Potenzierungseffekt. Nutzer kommen und empfehlen die Seite weiter, wenn der Content gut ist und nicht wenn Sie belästigt werden, wie z.B. durch eine neue full Screen Einblendung 😉
    So far meine Meinung und chillige Sonntagsgrüße
    Gerald


  3. ·

    In einem gewissen Maß ist es vollkommen in Ordnung, jedoch sind wir Webmaster nun mal auf Werbung etc. angewiesen, um eine Seite betreiben zu können. Die Leute würden auch doof gucken, wenn auf einmal 10.000 Webseiten offline sind, weil sie sich nicht mehr finanzieren können – oder?!

  4. Martin O. Hamann
    ·

    Aloha!

    @ Gerald von der Packstation:
    "Die Verlierer sind maximal die Leute mit der Direktvermarktung. "

    Und die Direktvermarktung ist das Einzige, was noch rational funktioniert. Ich kann sicher nur für mich sprechen, aber wenn man den Traffic seiner Website effektiv vermarkten will/muss, bleiben doch nur Linkvermietung/verkauf & eben Bannerwerbung via Direktvermarktung zum Festpreis (Klickwerbung hat schon lange ausgedient!) übrig. Ok, "und was ist mit Affiliate-Marketing?" werden sich jetzt einige fragen. Ich persönlich halte davon eher weniger. Diese ganzen Affiliate-Netzwerke sind in meinen Augen absoluter Schwachsinn!

    1. Links verkaufen
    Manche glauben ja immer noch, dass Google keine gekauften Links erkennen könnte. Seit dem Penguin-Update sind wir aber eines besseren belehrt worden. Hier sind nur mal 3 (rein hypothetische) Möglichkeiten, wie Google Linkkäufer & Linkkäufer aufspüren könnte:
    1. Google könnte für 100.000 € (oder mehr) monatlich bei den großen Linkverkaufsplattformen selbst Links großflächig einkaufen, nur um zu sehen, wer dort Links verkauft. Die Summe sieht auf dem ersten Blick vielleicht etwas übertrieben hoch aus, aber langfristig ist das doch eine kleine Investition, wenn damit die Qualität der SERPs gewährleistet wird.
    2. Google könnte den Webserver von Linkverkäufer nach Scripts absuchen, die auf Linkverkauf hindeuten. Manche Linkverkäufer setzen die Links aus Faulheit nämlich nicht manuell sondern installieren sich Plugins die das automatisch handeln;diese hinterlassen in den meisten Fällen natürlich einige verdächtige Footprints.
    3. Google könnte auch selbst Linkverkaufsportale ins Leben rufen oder eben bestehende heimlich aufkaufen ohne dass man es merkt. Auf diesem Wege spielt man Google direkt in die Karten. Daneben existieren wahrscheinlich noch andere freaky und ausgetüftelte Tricks um dem Linkverkauf und der Algomanipulation endgültig den Garaus zu machen. Google zeigt ja erst seit Neuestem das Datum von Backlinks in den Webmaster Tools. Algorthmisch wäre es zudem ein Leichtes, diese Daten mit dem "First Crawl" eines Dokuments abzugleichen. Also wenn eine alte (nie geupdate) Webpage plötzlich ein paar neue Links zu Finanzseiten bekommt, ist das alles andere als natürlich, nicht wahr? Ich will nicht behaupten, dass Google dies genauso handhabt, aber mit diesen möglichen Szenarien im Hinterkopf…würdest Du da noch sorglos Links verkaufen können?
    Mein Fazit: Linkverkauf ist als Einnahmequelle -langfristig gesehen- einfach zu riskant. Wer sich´s traut soll es ruhig machen…

    Bleibt also nur noch das Banner-Advertising nach…Die Auswahl an Werbemitteln ist hier schon mal groß: Leaderboard, SkyScraper, Magic Corner, Spotlight Layer und mehr stehen zur Auswahl wenn man Bannerwerbung in seine Seite einbauen möchte….und früher hat das auch mehr oder weniger gut geklappt um damit Geld zu verdienen-bis dann nur diese blöden Werbeblocker populär wurden und für deftige Einnahmeneinbußen bei Webmastern auf der ganzen Welt sorgten.

    @ Frank Lerche:
    ". DoFollow kommt natürlich in die Ausnahmenliste …"

    Das freut mich sehr! Leute mit einer solchen coolen Einstellung findet man nur sehr selten.

    Cheers


  5. ·

    Hey ho,

    Tjo, da hab ich unwissend wohl zu früh gequakt 🙂 Dennoch finde ich es durchaus legitim, wenn sich jemand der unterschwelligen Manipulation durch Werbung entzieht. Ganz funktioniert das natürlich nicht aber in einem gewissen Maße.

    Man kann jemanden auch auf diesen Umstand, ohne blockieren, aufmerksam machen. z.B. "Du verwendest einen Werbeblocker. Wenn du trotzdem meine Seite/mein Projekt unterstützen willst, freue ich mich sehr über eine kleine Spende auf mein Paypal Konto" und dann nen Donate Button.

    So in der Art wollte ich das auch bei Parcello mal testen und damit das Problembewusstsein der Nutzer stärken. Kann dir ja gerne berichten was das gebracht hat.


  6. ·

    Ja probier das mal auf Parcello, hast ja auch einen tollen Service, den Du deinen Besuchern anbieten kannst. Der schlaue Webmaster hat in den 6 Jahren, wo dann jeder Internetnutzer Adblock installiert hat, sich aber vielleicht doch auch andere Verdienstmöglichkeit erschlossen. Vielleicht hat ja in einem Jahr jeder Blog seinen angeschlossenen Shop, mit dem er Kommission verdient? Oder Du läßt dich für Artikel bezahlen, wenn Dein Blog so gut ist? Da gibts sicher noch viele weitere Methoden und Möglichkeiten, einfacher wirds aber sicher nicht.

  7. Maxim
    ·

    Sry – Ohne Adblocker will und kann ich einfach nicht mehr surfen, da jeder Webseitenbetreiber derzeit so immens heftig viel Werbung einblendet, dasses nicht nur nervt, sondern das Surfgefühl so derart einschränkt, dass ich manchmal brechen könnte.
    Gut ich habe nix gegen einen kleinen AdSense Block – da der ja in der Regel nicht stört.
    Was mich wirklich stört sind Layer, die ein seperates Fenster öffnen das ich wieder wegklicken muss wenn ich die Ad schließe. Mindestens genauso nervig ist, wenn Videoportale meinen, Fernsehwerbespots vor die Videos zu schalten. Erstens ist das total Fail, weil Fernsehwerbung im Netz meiner Meinung nach nichts zu suchen hat (da hat wer das Internet wohl nicht kapiert…) und zweitens mich das meist 20 Sekunden, meiner wertvollen Lebenszeit raubt, die, wenn man das mal auf ein Jahr hochrechnet, sicherlich in sinnvollere Tätigkeiten wie Linkaufbau, Networking oder der Suche nach dem nächtlich verlorenem Höschen der eigenen Freundin investiert.
    Klar verstehe ich auch die Webmaster, die zumindest die Hosting-Kosten wieder reinkriegen wollen. Ist eben alles eine Frage, wie man das ganze einbaut. lieber ein kleiner AdSense Block als extrem nervige Layer – dann sollte es passen.

    Übrigens: Hab deinen Blog mal auf die Ausnahmeliste gesetzt. Will dich und deinen tollen Blog ja auch irgendwie supporten.


  8. ·

    Grüß dich Martin!

    Danke für die Auflistung! Vor allem StopAdBlock Script sieht sehr nice aus.

    Gruß
    Vladislav

    P.S.: Ich bin auch kein Fan von AdBlock und benutze das Ding aus Solidarität auch nicht! 😀


  9. ·

    Adblocker sind Oberkacke!!! Ich will Geeeeeld verdienen!!! Gibt´s eigentlich ein WP-Plugin, das Adblock-Nutzern den Zutritt zur eigenen Webseite blockiert? Sozusagen ein Adblocknutzer-Blocker? Diese Leute brauchen gar nicht erst auf meinem Blog auftauchn! Alle anderen sind herzlich eingeladen, meine Adsense-Banner zu klicken :evil::evil::x


  10. ·

    Hi,
    ich bin eine dieser bösen Adblocknutzer (mir gehen Popups, Geblinke usw. auf den Keks und ich gehöre zu denen, die davon ziemlich genervt sind) – nach Hinweis habe ich Adblock im Firefox deaktiviert, die Meldung verschwand allerdings auf deiner Seite dennoch nicht, weiterhin und auch nach Neustart kam immer wieder "bitte deaktiviere deinen Werbeblocker" und ich wüsste nicht, dass ich noch einen zweiten hätte.

    Kommentieren kann ich jetzt nur, weil ich von Mozilla auf den IE umstieg, aber eine Lösung ist das ja nun auch nicht. 😉

  11. Julia
    ·

    Genau aus diesem Grunde habe ich auf meiner Webseite auch kein Adsence. Ersten habe ich nicht viele Besucher und die meisten werden auch einen adblocker drauf haben. Ich poste nur noch, wenn es mir danach ist.


  12. ·
  13. Torsten
    ·

    Meine Privatsphäre ist mir viel wichtiger als das Einkommen einer Webseite!
    Es ist doch meist so das viele Webseiten nur noch aus Skripten dritter bestehen und fast gar kein eignen Inhalt mehr bieten!

    Dafür soll ich mich über mehrere Webseiten beschnüffeln lassen?

    Die CPU-Last & die Anzeigegeschwindigkeit wird durch den Dreck dritter auch negativ beeinflusst, mich würde mal eine Kostenanalyse der Userseite mit und ohne Adblock bzw. Skripte dritter!

  14. Ich2389
    ·

    Mit "Webmastern, die auf Werbeeinnahmen angewiesen sind" habe ich wenig Mitleid. Entweder ich kann auf einer Seite etwas kaufen (und das kaum über irgendeinen windigen Werbelink), oder es ist ein Hobby- oder gemeinnütziges Projekt. Fallweise kann es schon sein, dass es interessante Werbung gibt, die ich dann nicht blockieren möchte, aber das ist die Ausnahme. Und wie soll jemand durch Texte wie den einleitenden, der entweder kindisch oder missglückte Satire ist, zum Deaktivieren von Adblock ermuntert werden?

    Dieser "Restaurant-Vergleich" ist auch witzig und an den Haaren herbeigezogen – Restaurants sind Privateigentum, können natürlich auch ein Hausrecht durchsetzen, und ich bekomme dort eine Ware und Dienstleistung. Mit Inhalten, die in meinem privaten Bereich über das Internet hereinkommen, kann ich machen was mir passt.

    Im Übrigen braucht man ja nur das Script finden, dass die "Adblock-Erkennung" macht, und auch blocken. Ich habe auch keine Angst vor Google an sich, aber an die 90% von deren Werbung ist leider unseriöse Sch*****.


  15. ·
  16. Anonymous
    ·

    Ich hoffe ihr geht Pleite damit wir normalen user wieder normal sürfen könne wir vor 10 jahren geht euch nen richtigen job suchen…..faules pack was nur auf klickt wartet für geld gehört hinter gittern ihr tauge nichts lernt einen richtigen job

  17. Martin O. Hamann
    ·

    Endlich mal wieder ein echter Troll-Kommentar hier! 🙂

    "… lernt einen richtigen job"
    Aber warum soll ich denn mit der Bummelbahn nach Moneytown reisen, wenn ich dafür auch einen Sportflitzer nutzen kann?

  18. Rainer Böhme
    ·

    Hallo zusammen,

    Wir sprechen hier doch von Marktwirtschaft, oder? Also denken wir es doch mal etwas reflektierter durch. Eine bestimmte und steigende Anzahl von Nutzern lehnt also das Produkt (Internetwerbung/Produktinformation) ab und sucht sich ein Tool diese Produkte nicht mehr konsumieren zu müssen. Dies ist marktwirtschaftlich vollkommen legitim. Also ist doch nicht die Frage wie ich mit Tricks Nutzer zwingen kann dieses Produkt zu konsumieren, sondern die Frage lautet: Wie verbessere ich das Produkt.

    Da werden Märkte sterben, weil sie nicht anpassungsfähig genug sind und neue werden entstehen.

    in diesem Sinne
    Rainer Böhme | Bachelor of Arts – Industriedesign

    P.S.: von Produktinformationen kann auch keine rede mehr sein…Internetwerbung hat den Tot verdient und vielleicht reinigt dieses das Internet auch ein wenig von Nichtinhalten und erhöht die informelle Qualität.

    dafür würde ich auch was springen lassen 😉


  19. ·

    Ich finde ein Anti-Adblock Scrips sinnvoll, jedoch frage ich mich inwieweit ich mich dadurch für die Ad-Programme angreifbar mache. Von Freunden habe ich schon gehört, dass denen der Traffic komplett weg blieb oder sie aus dem Ad-Programm geflogen sind.

Comments are closed.

doFollow