[Leak?] Destiny 3 – Year One Edition

Es wird tatsächlich immer skurriler mit der Destiny Reihe; dachte man anfangs noch es ginge Bungie nur ums Geld und damit einhergehend Berg ab mit Destiny weil ihnen vielleicht nichts mehr daran läge zum Ursprung des MMOs zurück zu kehren, kristallisiert sich so langsam doch heraus dass Bungie noch viel cleverer (& mächtiger) ist als es den Anschein hatte…

Die gute Nachricht zuerst: Wir bekommen vlt. Year 1 zurück!!!
Nun, wo die Euphorie noch nicht ganz verflogen ist, auch schon der kleine Dämpfer: es wird in Destiny 3 wohl eine Remastered Version von Destiny 1 -also das Grundspiel- im September 2019 released werden. Es wird höchstwahrscheinlich also Destiny das Original sein nur eben technisch auf dem neuesten Stand von heute. Und Destiny 2 wird Ende des Jahres ca. fast genauso unterhaltsam wie Destiny Eins gegen Ende -mit der "das Erwachen der Eisernen Lords"-Erweiterung — sein.

Sicher werden mich einige für verrückt halten weil sie Destiny längst für tot erklärt haben und glauben dass Destiny nur noch die Casual-Spieler ansprechen soll. Weit gefehlt! Wir bekommen wirklich YEAR ONE zurück!

Wie kommt man auf eine solch irrwitzige Idee werdet Ihr euch jetzt wohl sicher fragen. Nun…

Bungie hat ganz einfach Macht darüber wie wir Destiny empfinden

Wenn man echte Day-one-Spieler fragt wann sie in Destiny den meisten Spaß hatten, wird er oder sie sich wehmütig und beinahe nostalgisch an die gute alte Zeit von Year One zurück erinnern. Manche wenden dagegen ein, dass Destiny anfangs noch zu wenig Inhalte hatte um "richtig Spaß" zu machen. Das beruht jedoch nur auf einem Mißverständnis, denn man muss hier zwischen Gameplay & MMO-Feeling (z.B. Grind-Loot-Verhältnis) einerseits sowie Content-Updates & Bugfixes andererseits unterscheiden. Und wie vielen aufgefallen ist, bekam Destiny Addons, Updates und Fixes en masse, doch die Spielspaß-Kurve ging dennoch stetig bergab, mit "Rise of Iron" gab es zwar noch mal einen relativ kleinen Aufschwung doch das Spiel galt quasi als "zerstört" da der Grind an Bedeutung verlor, die Special generft wurde, Exos mit Drei der Münzen gefarmt werden konnten und die dominante Pistolen-Meta das PvP weniger skill based machte. Das und einige andere Dinge vergraulten Spieler und dämpften den Spielspaß -trotz hochwertigem Content- zusehends. Bungie wusste das alles. Doch es geschah nichts. Geschah wirklich nichts, oder war dies nicht doch alles unvermeidbar weil Bungie etwas noch Größeres plante?

Ich sage euch, es war alles kein Zufall. Denn nichts passiert in Destiny durch Zufall. Regel Nummer 1 lautet: Es gibt keine Zufälle in Destiny, denn Bungie ist Gott.

Es war alles genau so vorherbestimmt von Anfang bis zum Ende

Destiny heißt nicht ohne Grund Destiny (Übersetzt: Schicksal). Der Name ist Programm, nicht nur im Spiel selbst sondern wahrscheinlich auf die gesamte Spielereihe bezogen. Ironie des Schicksals oder doch geniales (Marketing-)Kalkül?

Ihr glaubt, dass komplexe Waffenbalance-Änderungen im Schmelztiegel zu ungewollten und nicht kalkulierbaren Spielweisen und Metas führen können? Die ungeliebte Pistolen-Meta zum Beispiel ist also einfach so nebenbei "entstanden", und Bungie hatte dies nicht auf dem Plan was passieren könnte wenn sie die Special nerfen? Nie und nimmer. Doch nehmen wir spaßeshalber mal an, Bungie wusste tatsächlich nicht welche Auswirkungen es haben wird wenn bestimmte Special-Waffen nach dem Spawn plötzlich keine Munition mehr haben. Wie kann es dann sein, dass Pistolen schon von Anfang an (!) mit dem "Pistolen-Perk" ausgestatten waren, der es ihnen ermöglichte immer mit Munition zu spawnen? Welchen Vorteil hätte denn dieser eigenartige Perk gehabt wenn der Special-Nerf nicht schon vorher geplant gewesen wäre? Einige mögen jetzt einfach denken dass Bungie das Game mehr für Wenig-Spieler zugänglich machen wollte und eine Pistolen-Meta -da sie weniger "Eingewöhnungszeit" bräuchte als zB. eine Sniper oder gar eine Pumpe- eben kurzfristig passender erschien. Doch warum gab es denn dann die Eisbrecher? Wenn sie Destiny wirklich rein auf Casuals hätten ausrichten wollen, warum gab es dann ein Snipergewehr das eigenständig Munition laden konnte? Hatten sie das etwa vergessen gehabt? Nein. Haben sie überlegt die Eisbrecher nachträglich zu entfernen? Nein. Das hätte das Spiel vielleicht wirklich zerstört. Es ging ihnen primär nicht darum Destiny auf eine Massenverträglichkeit auszurichten. Sie wollten etwas anderes. Die Spielspaßkurve sollte nur etwas herab gesenkt werden…

Bungie kann festlegen und steuern wie viel Spaß Destiny macht und das zu jeder Zeit

Hat euch Destiny 2 kurz nach Release Spaß gemacht? Viele werden vermutlich mit "ja" antworten. Was passierte dann? Es wurde schnell langweilig. Stimmt. Nach nur 2–4 Wochen war die Luft bei den Meisten raus. Warum hat es anfangs noch Spaß gemacht? Weil Destiny 1 "ausgelutscht" war und auch dort das Spiel mit der Zeit nicht mehr das war wie zu Year One Zeiten? Wahrscheinlich. Destiny 2 war allerdings schon von Anfang an so "träge", langsam und mit wenig Spieltiefe ausgestattet wie kurz bevor es als langweilig empfunden wurde. Einige Spieler deinstallierten es bereits nach kurzer Zeit sogar wieder. Hatte Bungie etwa gefailt und versagt? Nein, nicht wirklich. Das war alles so gewollt. Destiny 2 war also schon bei Release miesig-madig, doch es war eben neu, außerdem vielen das gedämpfte Gameplay & fehlende MMO-Feeling nicht gleich jedem auf, vorallem weil Destiny 1 bereits gegen Ende auch schon relativ wenig Spaß machte. Auch das war natürlich von Bungie so beabsichtigt, denn gegen ein "Jahr 1 Destiny 1" hätte D2 keine wirkliche Chance gehabt. Das hätten sich einfach weniger Spieler gekauft. Vorallem dann nicht, wenn in D1 Osiris & Eisenbanner nicht "abgeschaltet" worden wären. Es konnte Bungie also erstmal gar nichts passieren, denn sie hatten ja noch das Ass (z.B. Osiris) im Ärmel. Destiny 2 sollte also anfangs nur gerade so viel Spaß machen, dass Destiny-1-Spieler überwechseln und gleichzeitig auch die Casuals ihr Geld einmal gegen den Bildschirm klatschen und eben für 2 Wochen anspielen so wie es Gelegenheitsspieler für gewöhnlich machen.

Wenn Bungie die Spielspaß-Kurve tatsächlich nach Belieben steuern und regulieren kann, warum wollten sie dann dass D2 schon nach nur kurzer Zeit wieder anödet? Aus demselben Grund weswegen sie auch den Spielspaß in Destiny 1 beschnitten. Wegen Destiny 3.

Das Dilemma mit den perfekten Spielereihen

Bungie hatte mit Destiny 1 einen Volltreffer gelandet. Wahrscheinlich war es zu Jahr 1 Zeiten eins der besten Videospiele die es jemals gab. Doch Bungie hatte ein Problem: Destiny 1 war zu perfekt. Genau genommen gab es 2 Probleme:
1. wenn man eine Spielereihe plant, wie kann man dann ein perfektes Spiel wie D1 noch toppen?
2. ..und wie bringt man einen begeisterten D1-Spieler dazu sich die Folgeteile zu holen wenn er bereits das perfekte Spiel in den Händen hält?
Ein unmögliches Unterfangen? Nicht für Bungie 😉

Destiny 1 war anfangs in Bezug auf Gameplay & MMO-Part nahezu perfekt, es gab im Grunde nichts zu bemängeln. Der fehlende Content und einige Bugs & Exploits fielen kaum auf da das Grind-Loot-Verhältnis gut abgewogen war sowie ein gnadenloses und knackiges PvP den Spielspaß ek­s­ta­tisch hochtrieben. Dann kamen sukzessive kostenpflichtige sowie auch kostenfreie Erweiterungen, die das Destiny-Universum immer weiter zugänglich machten. Godroll-Jagd, Osiris und andere Events sorgten für Spannung, Action und Langzeitmotivation. Doch diverse Gameplay-Änderungen, Waffen-Nerfs und weitere Abwendungen von beliebten Elementen die für eine langanhaltende Unterhaltungskurve sorgten, untergruben immer mehr die Überzeugung dass D1 noch perfekt sei. Dort dämmerte es noch Niemanden dass Bungie dies genau so beabsichtigt hatte. Die Enttäuschung trübte die Sinne von vielen Fans. Man nahm an, dass Destiny für eine Massenverträglichkeit verrammscht wurde und Bungie nicht mehr daran interessiert wäre uns ein perfektes Destiny anzubieten. Es schien tatsächlich so.

Ein halbes Jahr nach Release von D2 hatten sogar die ganz hart gesotteten Destiny-Spieler die Nase gestrichen voll und die Stimmung war im Keller wie noch nie, niemand rechnete mehr mit einer Wendung. Es herrschte eine quälende "Hoffnungsflaute".

Jetzt aber gab Bungie die kommenden Gameplay Änderungen bekannt, und plötzlich wird D2 wie durch Zauberhand wieder etwas "perfekter". Sogar Random-Perks auf Waffen und Rüstungen sollen zurück ins Spiel finden. Eine Waffen-Slot-Änderung ist ebenfalls geplant. Hat Bungie die Stimme der Community endlich erhöht? Nein. Wird D2 nachträglich perfekt werden? Nein. D2 war nicht wegen "tauber Ohren" oder gar Zeitmangel weniger perfekt, im Gegenteil, Bungie befindet sich noch immer genau im Zeitplan. Sie heben jetzt nur wieder die Spielspaßkurve etwas an, einmal um den Spielern Hoffnung zu geben und weil D3 ein voller Erfolg werden soll. Das heißt, D2 darf gar nicht perfekt werden denn sonst haben sie zu große Verkaufseinbußen beim Release von D3. Natürlich hat dies auch etwas mit den kommenden D2-Erweiterungen zu tun, weil wenn zu viele Spieler keine Hoffnung mehr in Destiny setzen deinstallieren es zu viele und steigen womöglich auf andere Spiele um. Destiny 3 aber soll wirklich perfekt werden, und D1 sowie D2 eben nur so ein wenig perfekt. D2 nicht gleich von Beginn an, sondern eben nach und nach. Allerdings auch nicht zu perfekt, da es sonst D3 im Weg stünde.

Ihr wollt den Beweis haben, dass der Fehlstart von D2 wirklich so geplant gewesen war? Dann schaut euch einfach mal die angekündigten Veränderungen an, allen voran die Exo-Waffen. Es war kein Zufall, dass Exo-Waffen ihr "Exo-Feeling" abhanden gekommen ist und sie teilweise sogar useless waren. Man kann jetzt ganz klar ablesen, dass:

Die Änderungen nicht kurzfristig gemacht wurden.

..wie kann es denn sein dass man bei Bungie angeblich erst jetzt merkt dass Himmelsbrennereid sich nicht groß von anderen Scoutgewehren unterscheidet? Und wieso war die Feuerrate von Rattenkönig erst so hoch dass sie niemand mit bloßem Triggern, also ohne den jetzt geplanten Automatikperk, erreichen konnte? Versehentlich vergessen dies vorab
auszutesten? Nicht wirklich smile

Wären die Exos gleich von Beginn stark gewesen und hätte man gleich grinden können, wäre die Spielspaßkurve zu hoch gewesen. Und womöglich hätten sich die Spieler gleich in D2 verliebt und das wollte man vermeiden, denn D3 soll ja schließlich unser neues, altes Herzblatt werden…

..noch immer nicht überzeugt? Dann erklärt mir mal wieso die Maschinengewehre zurück kommen und wieso eigentlich hat sie bis dato noch niemand groß vermisst? Auch bei den MGs verhält es sich ähnlich wie mit den Exos. Es handelt sich da einfach um eine Waffengattung die besonders viel Spaß macht daher durfte sie zu Release noch nicht verfügbar sein. Die Spielspaßkurve soll ja erst Ende des Jahres ihren Höhepunkt erreichen. Und damit der Nachzug der MGs eine Überraschung sein sollte, wurden sie einfach vorerst mit Granatwerfern "ersetzt". Und natürlich wurden die Granatwerfer absichtlich extra so useless ins Spiel gebracht damit die Hoffnung der Fans noch weiter gesenkt bleibt und gleichzeitig auch so ein wenig vertuscht wird dass Granatwerfer die MGs eben nicht wirklich ersetzen sollten. Also keine Sorge, auch die Granatwerfer werden bald so stark sein wie sie sollten (*hust* größerer Explosionsradius *hust*)

Vielleicht glaubt Ihr mir ja jetzt und haltet mich nicht mehr länger für verrückt, wenn ich sage, dass die gesamte Destiny-Spielereihe mit sämtlichen Änderungen, Spielspaßeinbrüchen, Nerfs/Buffs, Release-Fails und Stimmungshochs seitens Bungie genauso bestimmt war und das von Destiny 1 über Destiny 2 bis hin zu Destiny 3.

OK. Und wie soll Destiny 3 nun D1 toppen?

Es ist möglich, mit einem Trick ginge das. Da D1 ja über 7 Jahre Entwicklungszeit hatte und für D3 jetzt nur noch ca. 1.5 Jahre verbleiben, darf man sich ausmalen dass es schwierig sein wird das Grund-Spiel -obgleich es mit Bedacht schon "ruiniert" (bzw. deperfektioniert ^^) wurde- zu übertrumphen. Es kann also eigentlich nur auf eine Neuauflage von Destiny 1 hinaus laufen. D1 wurde geliebt von den Fans. Viele wünschen sich noch immer Jahr 1 zurück. Bungie weiß das, doch hexen können sie auch nicht. Bungie will und wollte daher nie einen Destiny1-Konkurrenten kreieren, geht womöglich auch gar nicht, doch sie können ein "zweites", neueres und hübscheres (4K) "Destiny 1" zurück bringen das uns entzücken wird und uns alle zu "Year 1"-Spielern macht, das quasi neue und "alte" Gamer vereint.
Also ein Remastering von Jahr 1. Das läge im realistischen Zeitrahmen und es würde übrigens sogar passen, denn Destiny 1 wurde ja 2009 veröffentlich, und 2019 würde es dann sein 10 jähriges Jubiläum feiern, warum nicht mit einem perfekten D3? kiss

Hinweis: Dies ist weder ein bestätigter Leak noch ein offizieller Post von Bungie. Es wird somit keine Gewähr für Richtigkeit oder auf Vollständigkeit gegeben. Bei weiteren Fragen in Bezug auf Destiny wird daher dringend angeraten sich an das Bungie-Forum zu wenden. Vielen Dank.


One Reply to “[Leak?] Destiny 3 – Year One Edition”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.