Wie lang sollte ein Blogpost sein?

Wenn ich mir so die Palette der kürzlich aus dem Nichts geschossenen SEO Blogs anschaue, stelle ich fest, dass dort auf längere Artikellängen gesetzt wird. Eigentlich auch verständlich, sind junge Blogstarter hoch motiviert und stecken ihr ganzes Herzblut hinein ohne dabei auf die Uhr zu schauen. Lange Artikel zeugen nicht nur von einem ausgeprägten Engagement sondern sind im Vergleich zu Mini-Postings in der Regel ausführlicher und halten Besucher dementsprechend länger auf dem Blog. Viele Seo Blogger sehen hinzu Wikipedia zunehmend als Konkurrent an und viele ärgern sich dass die freie Enzyklopädie vor ihnen im Ranking steht. Die ausführlichen gut -nach außen und innen – verlinkten Wiki-Artikel sind geschliffen mit journalistischer Präzision; Eine Ranking-Battle führt meistens zum verzweifelten Unterfangen für den Blogger. Manchmal gelingt es mit Masse, harter Arbeit und Glück das Wiki-Monster vom Thron zu schubsen. Mega-Postings scheinen daher im Wikikampf ein Allheilmittel geworden zu sein . Somit spricht eigentlich viel dafür sich Zeit zum Bloggen zu nehmen und auf Mini-Postings komplett zu verzichten.

Doch halt! Wo viel Licht da auch viel Schatten. In der Kürze liegt die Würze!

Wenn Du nämlich nur Mega Artikel schreibst, verschenkst Du eine Menge Traffic und AdSense Einnahmen-kein Witz! Wollen wir zunächst mal grobschlächtig definieren, was ich mit Mini-Postings überhaupt meine. Ein Mini-Post fängt bei mir an wenn ein Blogbeitrag um die 100-200 Wörter hat , sehr einfach aufgebaut ist und direkt zur Sache kommt ohne Einleitungsblabla. Wir erinnern uns, dass die durchschnittliche Besuchszeit subjektiv gesehen immer viel zu gering ist, denn kaum ein Besucher liest sich einen Artikel komplett durch geschweige denn mehrere davon. Nicht umsonst spricht man beim Browsen auch von Surfen, denn Surfen geht schnell- die Besucher rasen über deinen Blog und scannen ihn bestenfalls nur. Daher können zu lange Postings für viele Surfer abschreckend wirken. Als „eingeweihter" – auch wenn Du noch net lange dabei bist- SEO Blogger weißt Du außerdem dass Suchmaschinen normalerweise kürzere Artikel thematisch besser zuordnen können. Die Gefahr beim Schreiben von Mega-Postings liegt darin begründet dass man zwangläufig mehrere Themen in einen Beitrag aufführt und sich später zu weit vom Hauptthema entfernt hat. Das behindert nicht nur die Suchmaschinen-Crawler bei der Themenzuordnung. Der Mini-Post hingegen behandelt aus Platzgründen keine Nebenthemen und trifft auf den Punkt wie ein Pfeil ins Schwarze aus 1 m Entfernung. Dies wissen auch die 100 Top Blogs von Technorati, wie es Robert Basic einst bewiesen hat. ( Zur Blog Statistik ) Die Mini-Postings haben damit auch für dich als Seoblogger Vorteile, denn sie zwingen dich dazu beim Thema zu bleiben- somit ist ein Verzetteln, redundantes Wortgepäck oder nervige Wiederholungen im Vorfelde schon ausgeräumt. Mini-Postings können deine RSS-Feed- Abonnenten -Zahl erhöhen wenn Du längere Artikel aufsplittest und ihn als Serie im Blog v3eröffentlichst. Wenn das Thema passt und Du es Dir liegt Spannung bei deinen Lesern zu erzeugen, werden sich bestimmt Besucher dazu entscheiden deinen Seo Blog mit bequemen RSS Feeds weiter zu verfolgen. Ein weiterer Vorteil von kurzen Postings besteht darin dass Du mit dem Publizieren von vielen kleinen Postings die Post Frequenz maximal steigern kannst. Contentsüchtige Suchmaschinen werden dies alsbald registrieren und deinen Blog öfters crawlen und Dir mehr traffic bescheren.

Schließlich kannst Du mit Mini-Postings sogar mehr Geld mit AdSense machen. Wenn der Googlebot kurze Artikel thematisch besser „versteht" dann ist dies beim AdSensebot nicht viel anders. Das heißt im Umkehrschluss, dass in Mini-Postings viel relevantere Adwords-Anzeigen stehen müssten. Die Relevanz einer Werbeanzeige hat wiederum signifikanten Einfluss auf die CTR. Du verdienst also mehr Geld obwohl Du weniger geschrieben hast.

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